Berichte aus den letzten Jahren


Nachrichten aus dem Jahr 2019


Ein bunter Abend mit viel Gesang und kulinarischen Genüssen

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und es war wieder soweit: Zeit für die alljährliche Weihnachtsfeier, die der Liederkranz-Chor und der Chor Sing a Song traditionell gemeinsam feiern. Am Donnerstag, den 12. Dezember begrüßte ein leuchtender Weihnachtsbaum die ca. 60 Sängerinnen und Sänger. Die Tische waren mit kleinen Tannenzweigen, Kerzen, Glocken, Kugeln und Nüssen bunt geschmückt. Eine lange Tafel wartete auf gefüllte Schüsseln und Platten. So entstand nach kurzer Zeit ein leckeres und vielseitiges Buffet. Alle haben ihren Teil dazu beigetragen. Köstliche Salate, Vorspeisen-Variationen, Selbstgebackenes und Käsespieße luden zum Zugreifen ein. Daneben warteten viele süße Nachspeisen, z.B. Mandarinen-Tiramisu, diverse Quarkspeisen, Mousse au Chocolat, weihnachtliches Gebäck. Die Vereinsvorsitzende Gaby Eckert-Müller begrüßte die Sängerinnen und Sänger mit herzlichen Worten und eröffnete anschließend feierlich das Buffet. Alle strömten mit Teller und Glas ausgestattet zu den leckeren Speisen und der Getränke-Bar.


Der erste Hunger war gestillt und so ging es über in ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Als gesangliche Überraschung traten 8 Sängerinnen und 2 Sänger als „Chörle aus dem Chor“ auf. Unter Leitung von Manuela Muhr-Schenk, wurde auf die Melodie von „Rockin´Around the Christmas Tree“ mehrstimmig ein fröhlich-witziger Text in Bezug auf das Probenwochenende des Sing a Song in Vorderbüchelberg präsentiert. Die Darbietung wurde mit Begeisterung und lautem Applaus belohnt.


Nach sehr gelungenem Start ins Programm bat Gaby Eckert-Müller um Aufmerksamkeit für Dankesworte. Eine Weihnachtsfeier bietet immer eine gute Gelegenheit Danke zu sagen. Viele fleißige Hände halfen bei der Durchführung der zurückliegenden aufwändigen Veranstaltungen des Jahres, beim Schlachtfest im Januar, der Matinee im März, dem Seniorennachmittag im September und dem Adventskonzert in der vorigen Woche mit. Wie jedes Jahr haben sich zahlreiche Vereinsmitglieder durch ihre Mitarbeit ausgezeichnet. Noten verwahren, Protokolle und Presseberichte schreiben, die Vereinskasse führen oder Veranstaltungen organisieren und vieles mehr. Ohne diese Unterstützung könnte ein Verein nicht bestehen und so galt diesen Helfern ein extra Dank. Ihnen allen wurde ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht. Auch der Chorleiterin Anita Sasse wurde für ihren immensen, von Herzen kommenden Einsatz gedankt. Sie bekam eine große Christrose für ihr Engagement und tosenden Beifall.


Danach richtete der Ehrenvorsitzende Roger Reddig ein besonders herzliches Dankeswort an Gaby Eckert-Müller und überreichte ihr ebenfalls ein Päckchen begleitet von jubelndem Applaus. Im Anschluss brachte sich Lucia Rothwein ein und erheiterte alle mit einem kurzweiligen Quiz rund um Advent und Weihnachten. Im Ergebnis sangen nacheinander 12 Gruppen, entstanden durch die Geburtstagsmonate von Januar bis Dezember, jeweils ein Lied. Eine spontane Textsicherheit wurde z. B. bei „O Tannenbaum“, „Last Christmas“, „Stille Nacht“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „White Christmas“ getestet. Dies ergab eine lockere, fröhliche, lustige Stimmung.


Als Abschluss des Programms folgte eine amüsante Geschichte über die Weihnachtszeit, auf schwäbisch vorgelesen von Sigrid Hetzel. Jeder konnte in Erinnerungen in die eigene Kindheit abtauchen, eigene Gedanken entstehen lassen bei den genannten Begriffen, wie z. B. Backen zur Weihnachtszeit, Advents- und Weihnachtsdekoration, Geschenke auswählen, Stricken oder Häkeln von Puppenkleidern, Eisenbahn oder Schaukelpferd und vielem mehr. Gaby Eckert-Müller bedankte sich für die schönen Beiträge rund um die Weihnachtsfeier. In fröhlicher Stimmung klang der Abend gemütlich aus.


Bericht und Fotos: André Putzke


Bericht zum Adventskonzert aus der Fellbacher Zeitung


Weihnachten Die Christus-König-Kirche in Oeffingen war am Samstagabend bis auf den letzten Platz belegt. Grund war das alljährlich stattfindende Adventskonzert der Chöre Liederkranz Oeffingen, Sing a Song (mit „Rockin’ around the Christmas Tree“) und dem Schulchor der Schillerschule. Ganz ruhig wurde es in der katholischen Kirche, als unter der Leitung von Anita Sasse die Sänger mit einer Kerze in der Hand Richtung Altar liefen, um dann ganz gefühlvoll mit dem Lied ­„Leise rieselt der Schnee“ das Konzert zu beginnen.(ps)

Bericht: Patricia Sigerist FZ vom 09.12.2019, Fotos: Patricia Sigerist


Sing a Song, Liederkranz-Chor und der Schulchor der Schillerschule öffnen das siebte Fenster im Oeffinger Adventskalender

Mit einem gelungenen Adventskonzert in der Christus-König-Kirche stimmten Sing a Song, Liederkranz-Chor und die Chorkinder der Schillerschule auf die Vorweihnachtszeit ein. Adventliches Ambiente empfing die Gäste, Laternen erhellten den Altarraum, ein Fenster mit der Zahl 7 stand auf einer Staffelei und Farbspiele schmückten die Wand.

Die nahezu perfekte Akustik in der Kirche erlaubt ein Singen ohne Verstärkung, selbst leise Töne kamen gut zur Geltung als unter der Empore das schwedische Weihnachtslied „Jul, Jul, stralande Jul“ erklang. Die Empfindungen, die Weihnachten auslösen kann, spiegelten sich im Gesang wider. Mit brennenden Lichtern in den Händen bewegte sich Sing a Song langsam zum Altarraum. Die vielen Kerzenlichter beleuchteten stimmungsvoll auch das nächste Lied und vereinzelt erklang gesprochen und gesungen „leise, ganz leise, leise“. Der Chor fiel mit „Leise rieselt der Schnee“ ein und vermittelte einen ungewohnt wohligen Schauer. Diese feinfühlige Interpretation des bekannten Liedes von Eduard Ebel, Satz Carsten Gerlitz, legte Sing a Song wie eine frische Schneedecke auf die Zuhörer.

Mit dem alpenländischen Lied „Das ist die stillste Zeit im Jahr, immer wenn es Weihnacht wird“ brachte sich der Liederkranz-Chor in das musikalische Geschehen ein. Anschließend ließen sie das Bild vom Friedensbringer Jesus entstehen, indem sie feierlich „Freue dich, du Tochter Zion“ anstimmten.

Sing a Song nahm die Zuhörer nun mit auf einen Spaziergang durch eine lange Winternacht unter funkelndem Sternenhimmel. „December nights, december lights“. Pia Koschke begleitete mit der Querflöte. In „Angels“ von Robbie Williams, der die Anregung zu diesem Lied aus einer zufälligen Begegnung mit seinem Musikerkollegen Ray Heffernan bekam, jubilierten die Tenöre und der Bass erzeugte die notwendige Stabilität. Die Sängerinnen und Sänger ließen diese Musik intensiv erleben, die traurig und doch zugleich tröstlich ist.


Nun gehörte den Chorkindern der Schillerschule der Altarraum ganz alleine. Unter Leitung von Anita Sasse und Claudia Rosenbaum hatten sie das Singspiel „Großer Stern, was nun?“ von Peter Schindler einstudiert. Unter den Engeln, vor allem aber unter den sieben Schutzengeln, herrscht große Aufregung. Wo bleibt der Stern von Bethlehem am Sternenhimmel? Schutzengel machen sich sofort auf den Weg, den Stern zu suchen. Und tatsächlich, sie finden ihn, hinabgefallen auf die Erde, schwach, einsam und traurig. Ohne Zögern tragen sie den Stern auf ihren Flügeln hinauf, damit er rechtzeitig am Heiligen Abend vom Sternenhimmel strahlt.
Weihnachtlich gekleidet mit goldenen Schals und Sternen hatten die Mädchen und Buben sichtlich Freude an ihrem Auftritt.


Der Chor Sing a Song kehrte zurück zum Altar, und zart und einfühlsam erklingt „Die wunderbarste Zeit ist nah“ von John Rutter.

Die nächsten drei Lieder hatte der Liederkranz-Chor mitgebracht. Sie stimmten eines der beliebtesten und bekanntesten Weihnachtslieder aus dem angelsächsischen Sprachraum an, „Freue dich Welt“, (Joy to the World), das voll Freude und Erwartung ist. Mit den beiden Liedern „Advent ist ein Leuchten, ein Licht in der Nacht“ und „Zündet die Lichter der Freude an“ sangen sie sich in die Herzen ihrer Zuhörer.


Weihnachten ist dann am Schönsten, wenn zur Besinnlichkeit noch die überschäumende Freude hinzukommt, die vor allem Kinder an diesem Fest haben. Deren neugierige Wuselei durchs ganze Haus verzaubert auch die Erwachsenen. In „Rockin around the Christmas tree“ von Johnny Marks kommt Bewegung in den Chor Sing a Song. Die groovende Basslinie am Anfang des Stückes sorgte für den notwendigen Spaß, Gregor Wohak am Cajon gab den Takt an. Begeistert fielen die Zuschauer ein und schnippten mit den Fingern.

Diese Freude schwappte auch auf die Liederkranz-Sänger über und gemeinsam mit Sing a Song lobpreisten sie den Herrn mit dem kraftvollen Gospelsong “Glory Hallelujah, praise the Lord“. Bei diesem Kanon ist der Funke längst auf die Gäste übergesprungen und mancher Gast hatte Lust, mitzusingen.


Das liebevoll zusammengestellte abwechslungsreiche Programm hat die Herzen geöffnet. Anita Sasse forderte in allen Teilen von ihren Sängerinnen und Sängern höchste Aufmerksamkeit. Die Zuhörer spürten ihre Verbundenheit zu Gregor Wohak, der am Piano und den Melodieinstrumenten einfühlsam den Chorgesang begleitete. Durch das Programm führten Gaby Eckert-Müller, Katja Schläfke-Neumann, Manuela Muhr-Schenk, Stefanie Hösch und Gerald Appinger.

Viel zu schnell näherte sich das Ende des Konzerts und Vorsitzende Gaby Eckert-Müller sprach ergreifende Dankesworte: „Viele unserer Sängerinnen und Sänger haben sich ganz außerordentlich eingebracht. Herzlichen Dank euch allen!“ Ihr besonderer Dank mit Blumenstrauß galt der Chorleiterin Anita Sasse für ihr leidenschaftliches Dirigat. Auch ein weihnachtlicher Blumengruß für die Vorsitzende war zur Hand, um ihr für die organisatorische Koordination rund um das Konzert herzlich zu danken.
„Oh, du Fröhliche“ erfüllte zum Abschluss den Kirchenraum. Liederkranz und Schulchor sangen mit den Zuhörern die bekannte Melodie und Sing a Song ergänzte mit „Ehre sei Gott“ das gewaltige Hörerlebnis. Die Gäste haben ergriffen und freudig Beifall geklatscht.

Bericht: Gisela Reddig, Fotos: Christian Korden


Stimmung bei Kerzenschein

Musik Liederkranz Oeffingen und Schillerschule sind am Samstag in der Christus König-Kirche.

Der Liederkranz Oeffingen lädt am Samstag, 7. Dezember, zu "Advent, Licht & Klang" in der Christus König-Kirche. Um 17:30 Uhr beginnt das Konzert, an dem neben dem Chor des Liederkranzes die Formation "Sing a Song" und der Schulchor der Schillerschule teilnehmen. Die Schüler der Klassen zwei bis vier haben mit Chorleiterin Anita Sasse das Singspiel vom Weihnachtsstern, der vom Himmel fällt, einstudiert. "Es wird das musikalische Mittelstück sein", sagt Anita Sasse, die alle drei Chöre dieses weihnachtlichen Konzertes leitet. Es wird das siebte Lied sein, für das siebte Fenster am Adventskalender, erklärt sie und fügt an, dass es zudem von sieben Mädchen gesungen wird und Bestandteil des Oeffinger Adventskalenders ist. Das Singspiel hat Peter Schindler geschrieben.

Im Oktober hat Anita Sasse begonnen, mit den Schillerschülern zu üben. Seit rund zehn Jahren besteht die Kooperation mit der Schule, jedes Schuljahr wird das Projekt der Chor-AG angeboten, einmal pro Woche für Schüler ab der zweiten Klasse. Sasses Ziel ist es, mindestens einen öffentlichen Auftritt mit den Kindern pro Schuljahr vorzubereiten. Der Chor des Liederkranzes und der junge Chor "Sing a Song" singen am Samstag vor und nach den Kindern deutsche und auch schwedische Weihnachtslieder. Die Instrumentalbegleitung übernimmt Gregor Wohak. Am Ende stimmen alle zusammen "O du Fröhliche" an. Der Eintritt zum Konzert in der Kirche, in der Kerzen für weihnachtliche Stimmung sorgen, ist frei. Um Spenden wird gebeten. (red)

Bericht: FZ vom 5.12.2019


Vorbereitung auf Adventskonzert


Einstimmung "Rockin` around the Christmas tree" war das abschließende Probenstück des Sing-a-Song-Chors des Oeffinger Liederkranzes, das die Chorleiterin Anita Sasse mit 35 gut aufgelegten Sängerinnen und Sängern am Probenwochenende im idyllischen Vorderbüchelberg anstimmte. Für die Vorbereitung des Konzerts "Advent Licht Klang" am 7. Dezember um 17:30 Uhr in der Christus König Kirche in Oeffingen wurde Besinnliches, Schwungvolles und Modernes erarbeitet. (red)

Bericht: FZ vom 18.11.2019, Fotos: privat


Bericht Probenwochenende Sing a Song, 9.-10.11.2019 in Vorderbüchelberg

In Vorderbüchelberg beim Siller, da ist es stiller, dachten sich 35 Sängerinnen und Sänger des Sing a Song und machten sich zusammen mit Chorleiterin Anita Sasse ein wiederholtes Mal auf, dort ein Probenwochende durchzuführen. Kühles Novemberwetter, versetzt mit Sonnenschein und Nebel im bunten Schwäbischen Wald ließen bei allen schon ein wenig die Vorfreude auf die kommende Adventszeit entstehen.

Ein Ziel des Wochenendes war es, geselliges Zusammensein mit Chorarbeit für das Adventskonzert am 7.12.2019 in Christus König zu verbinden.

Nach einem ersten Kaffee ging es in die erste Probenphase. An den Anfang der Probe hatte die Chorleiterin Anita Sasse ein schwedisches Weihnachtslied im 6/8 Takt gesetzt. Dabei achtete die engagierte Chorleiterin auch auf den Ausdruck in den Liedern. Ihr ist es wichtig, dass die Empfindungen, die Weihnachten auslösen kann, sich im Gesang widerspiegeln. Auch Textsicherheit stand auf der Tagesordnung. Anhand von Bildtafeln übte der Chor das Auswendigsingen der December Nights, ein Stück, bei dem viel Text bewältigt werden muss.

Beim reichhaltigen Mittagessen nutzten alle die Gelegenheit über die Chorstücke, das bevorstehende Konzert und alles mögliche andere zu schwatzen.


Um einem möglichen „Suppenkoma“ zuvor zu kommen, begann Anita Sasse die nächste Probenrunde mit getanzter Gymnastik, bei der „jede Zelle des Körpers sich wohl fühlt und glücklich“ sein wird. Der gewonnene Schwung wurde gleich genutzt, um in das Stück „Rocking around the Christmas Tree“ einzusteigen. Die groovende Basslinie am Anfang des Stückes sorgte für den notwendigen Spaß. Lachend stellten alle Sängerinnen und Sänger fest, dass sich hier ein Ohrwurm etablierte! Dann wieder ein Wechsel zu ruhigeren Tönen, nicht zuletzt, um auch zu üben, Worte über die Musik klingen zu lassen. Die Weihnachtsstimmung soll den Zuhörern über das gesungene Lied vermittelt werden.


Nach einer anregenden Kaffeepause ging es weiter mit der letzten Probensequenz für den Samstag. Das Auswendigsingen funktionierte immer besser und erzeugte so gute Stimmung, um sich den rhythmisch anspruchsvolleren Songs zu nähern. Bei den „Angels“ von Robbie Williams jubilierten die Tenöre und der Bass erzeugte die notwendige Stabilität, so dass sich Alt und Sopran gut unterstützt fühlten. Das Lachen über gelungene Passagen und das Schmunzeln über Sequenzen, die noch verbessert werden können, zeugte von der guten Probenatmosphäre.

Nach dem Abendessen fand sich der Chor nochmals im Probenraum ein, um das vergangene Konzert in 2018 „Jetzt schlägt’s 13“ Revue passieren zu lassen. Andi Bauer hatte in mühevoller Arbeit eine wunderbare Aufnahme des Konzerts zusammengeschnitten. Für alle Sängerinnen und Sänger war interessant, das Konzert aus der Zuhörerperspektive reflektieren zu können. Es entspann sich eine engagierte Unterhaltung über das Konzert, seine Wirkung, die eigenen Erwartungen und die Zuhörerresonanz.

Der zweite Probentag begann mit dem Lied „Die wunderbarste Zeit“. Mitunter wurde auch über den Ausdruck des Liedes philosophiert, kann man doch unterschiedlichster Meinung sein, wie sich das Weihnachtsfest entwickeln kann, alles mit dem Ziel, so zu singen, dass die Zuhörer sich am 7. Dezember auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen lassen.

Nach dem Mittagessen wurden alle Stücke noch einmal intensiv geprobt: Es wurde gerockt, sich in schwedischer Sprache geübt und Besinnliches auf deutsch gesungen. Anita Sasse gelang es immer wieder, den Sängerinnen und Sängern mit Charme und Witz die Müdigkeit aus den Gesichtern zu zaubern, damit mit lächelndem Gesicht die Töne treffsicher gefunden wurden. Die Noten wandern vom Kopf in’s Herz, das war der Schlüssel für den schönen Abschluss des Probenwochenendes, welches alle Teilnehmer als sehr erfolgreich und angenehm empfunden haben. Trotz 10,5 Stunden reiner Probenarbeit war sehr viel Zeit für angenehmen und geselligen Austausch zur Verfügung gestanden. Schön war’s!

Bericht: Manuela Muhr-Schenk, Fotos: privat



Die Chöre des Liederkranzes gestalten den 55. Seniorennachmittag in der Festhalle in Oeffingen

Unter dem Motto "Das Glück des Augenblicks lässt sich nicht für später aufheben" hatten die Kulturgemeinschaft Oeffingen und die Stadt Fellbach zum 55. Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen sowie Wein und Brezeln oder Hefezopf eingeladen.

Der Liederkranz-Chor und der Chor Sing a Song begrüßten die Gäste mit dem Kanon "Singen ist wie ein warmer Sommerwind" und den bekannten Melodien "Welch ein Geschenk ist ein Lied" und "Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt".


Die Moderation übernahm Roger Reddig, stellvertretender Vorsitzender der Kulturgemeinschaft in sehr launiger, charmanter Art.

Fellbachs Erster Bürgermeister Johannes Berner sprach ein Grußwort und Pfarrer Markus Eckert stellte seines unter das Motto "Alles hat seine Zeit".

Anschließend hatte der Chor Sing a Song seinen Auftritt mit den Stücken "Sing a Song",What a wonderful world" und "Weit, weit weg".

Jetzt wurde Roswitha Morlok-Harrer nach 17 Jahren Geschäftsführung und Leitung des Seniorentreffs Oeffingen in den wohlverdienten (Un)ruhestand verabschiedet. Roger Reddig führte ein Interview und ließ mit ihr diese Jahre Revue passieren. Ihr zu Ehren sang der Chor "Top of the world".



Nach einer Pause für Gespräche trat nochmal der Liederkranz-Chor in Aktion und sang mehrere Lieder mit dem Publikum gemeinsam(ein Textblatt lag aus), unter anderem "Ich war noch niemals in New York".


Alle Vereine aus Oeffingen hatten Helfer gestellt für den Aufbau, das Eindecken der Tische, Vorbereiten von Kaffee und Kuchen, an der Garderobe, für´s Bedienen, in der Küche für´s Spülen und Aufräumen, für den Abbau, auch der Podeste. An alle diese helfenden Hände, voran als Organisator Roger Reddig geht ein großes Dankeschön – ein gelungener Nachmittag!

Fotos: Roswitha Morlok-Harrer


Sing a Song-Auftritt in St. Barbara

Einen Auftritt der besonderen Art legte ein großer Teil des Chores Sing a Song am vergangenen Samstag, 21. September, hin. In der katholischen Kirche St. Barbara in Hofen führte Diakon Winfried Döneke eine „Traufe“ durch, die Trauung von Anne und Kemal Zenger und zugleich die Taufe ihrer Tochter Mila, beides zusammen in einem Aufwasch. Die Brautleute mussten nach ihrer standesamtlichen Hochzeit im Mai letzten Jahres knapp eineinhalb Jahre auf den Termin in ihrer Wunschkirche warten und haben sich einen Chorauftritt des „jungen“ Liederkranz-Chores gewünscht, in dem nicht nur die Brautmutter, sondern der Diakon selbst aktiv mitsingen. Das lange Warten wurde mit einem unvergesslichen und wunderschönen Sonnentag belohnt.

Der Gottesdienst war sehr lebendig und persönlich gestaltet, nicht zuletzt deshalb, weil Diakon Döneke die Braut von ihrem ersten Lebensjahr an kennt. Chorleiterin Anita Sasse führte den Sing a Song gewohnt sicher durch den Auftritt. Als erstes Lied wurde nach der Lesung der schwungvolle Gospelsong „Shine, Jesus, Shine“ angestimmt; nach der Segnung des Brautpaares folgte der Jazz-Titel „What a wonderful world“, der 1968 speziell für Louis Armstrong geschrieben wurde und bis heute nicht an Aktualität verloren hat. Zum Abschluss der „Traufe“ zeigte das Kirchenlied „Singt Dankeslieder“, die „deutsche Version“ der britischen Hymne „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar, die Vielseitigkeit des Chores. Besonders großen Einsatz zeigte Chormitglied Winfried Döneke, der ausnahmsweise sowohl als Diakon als auch als Sänger auftrat. Der Gesang des Chors wurde im Gotteshaus mit kräftigem Applaus belohnt.

Nach der Trauung trafen sich Brautpaar, Gäste und Chormitglieder zu einem kleinen Sektempfang unter den Kastanienbäumen in der Burgruine Hofen. Bei goldener Nachmittagssonne gab es neben toller Stimmung, guten Gesprächen, Sekt und Crémant einen wunderschönen Blick auf den Graben und die Ruinen-Anlage über den Neckar nach Mühlhausen.

Bericht: Sing a Song, Fotos: Christoph Muster


Lebe-Liebe-Lache

Der Titel des Konzerts wie auch das vorgetragene Programm schenkten dem Publikum gute Laune und zauberte fröhliche Gesichter!

Frische Frühlingsfarben auf dem seit zwei Wochen in Oeffingen aufgestellten Plakaten sowie das von den Chören nahezu einstimmig beschlossene Motto der Matinée haben sicher dazu beigetragen, dass sich die vielen neugierigen und erwartungsvollen Gäste am 31.März 2019 in der Oeffinger Festhalle einfanden, um sich von den drei gut gelaunten Chören bestens auf den Frühling einstimmen zu lassen.

Ein weiterer Anziehungspunkt war auch die Aussicht auf das anschließende gemütliche Beisammensein bei Weißwurst, Brezel und Co., ließ es sich doch mit dem Nachbarn, Freunden und Bekannten gut über die gehörten Lieder austauschen und natürlich auch über das neueste aus dem Alltag schwatzen.

Die Festhalle bis auf den letzten Platz besetzt; so lässt es sich singen, dachten sich Schulchor, Liederkranz-Chor und Sing a Song und boten mit viel Gefühl und lächelnden Gesichtern das von Chorleiterin Anita Sasse sorgsam einstudierte Matinée-Programm dar.

Mit „Ein Freund, ein guter Freund“ gaben Liederkranz-Chor und Sing a Song den schmissigen Auftakt für das Konzert, unterstützt vom Pianospiel des glänzend aufgelegten Gregor Wohak. Die Vereinsvorsitzende Gaby Eckert-Müller begrüßte das Publikum und die geladenen Gäste mit herzlichen Worten und eröffnete die Matinée. Lucia Rothwein übernahm in charmanter Weise die Moderation der Veranstaltung, indem sie gekonnt Brücken zwischen Liedtexten, Alltags- und Weltgeschehen und dem Motto der Veranstaltung baute.

Der Liederkranz-Chor gestaltete den ersten Teil des Konzerts, ließ mit dem Stück "Schau‘ nur, die Schwalben sind da", die Vögel schwungvoll im Dreivierteltakt fliegen und erfreute das Publikum mit dem Welthit von 1971: Butterfly! Mitsummen und Mitsingen war erlaubt!
Chorleiterin Anita Sasse motivierte den Chor zu einer sehr gefühlvollen Interpretation des folgenden Lieds der Comedian Harmonists. Nicht zuletzt der Text des Stücks „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück und ich träum‘ davon in jedem Augenblick“... berührte sicher jeden der zahlreichen Zuhörer!


Das gemeinsam von Liederkranz-Chor und Sing a Song im Wechsel auf deutsch und englisch sowie auch an zwei unterschiedlichen Orten in der Festhalle vorgetragene Lied „Blühende Frühlingsblumen und die Gewissheit „what a wonderful world- welch wunderbare Welt“ wir doch haben, zauberte Lächeln in die Gesichter!

Das Wesentliche, das Wichtigste zu finden, hatte sich die Quintessenz auf die Fahnen geschrieben. Das Quintett des Sing a Song zog das Publikum mit „Uptown Girl“ in seinen Bann, indem die Sänger das fröhliche Liebeslied über das Mädchen aus dem Villenviertel, welches noch gar nicht weiß, was sie an dem Kerl aus der Neustadt haben wird, leidenschaftlich und auch in den höchsten Höhen gekonnt darboten. Donnernder Applaus belohnte den gelungenen Auftritt!


Nach geduldigem Warten ging es nun für den quicklebendigen Schulchor auf die Bühne. Früchtenamen lassen sich vorzüglich zu einem flotten Kanon im Sambarhythmus kombinieren, den die jungen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Claudia Rosenbaum und Anita Sasse mit viel Schwung und Heiterkeit zum großen Vergnügen der Zuhörer vorgetragen haben.
Besonders bemerkenswert waren die von den Kindern selbst gemachten Ansagen für die aufgeführten Stücke. Selbstbewusst bewältigten sie diese Aufgabe vor den begeistert zuhörenden Gästen.
Rauschenden und pfeifenden Wind im Sprechgesang darzustellen, war durchaus eine kleine Herausforderung für den Schulchor. Die Kinder meisterten die Aufgabe mit großem Eifer und wurden mit tollem Applaus für Ihre Leistung belohnt.
Aber wir singen auch, wurde zu Beginn des nächsten Gesangsstücks vom Ansager klargestellt - „Ich singe hoch, ich singe tief“. Nach diesem schönen Kindergesang wurde mit verschiedenen Schlaginstrumenten Frühlingsrhythmen zu Gehör gebracht. So vielfältig kann Chorarbeit sein, Kompliment an die kleinen Künstler!
In einer nachdenklichen Ansage wurde das letzte Lied des Schulchors, „Im Land der Blaukarierten“, das vom Anderssein erzählt, angekündigt. Es wurde von rot Getupften und grün-gelb Gestreiften bis hin zu den Buntgemischten gesungen, die den anderen ein Willkommen zurufen. Nach dem mit viel Elan und Heiterkeit vorgetragenen Lied wurde der Schulchor mit großem Applaus verabschiedet.


Wie kann man Liebe besser beschreiben als mit Metaphern, wie sie mit dem Lied „Du passt so gut zu mir…. wie Zucker zum Kaffee, … wie das A zum B….“ vorgetragen wurde? Das Publikum ließ sich durch die zum Beginn des letzten Programmteils, der vom Sing a Song bestritten wurde, bereitwillig einfangen. Pianist Gregor Wohak hatte die Sängerinnen und Sänger mit swingenden Rhythmen auf die Bühne gelockt.
Sehr gefühlvoll und lyrisch ist der Text des Liedes von Edgar Elgar „Oh happy eyes“, welches um 1890 entstanden ist. Die emotionale a Cappella Interpretation des sanften Liebeslieds durch den Chor zeigte die aufwendige Chorarbeit durch Anita Sasse und zauberte wohl bei allen ein wenig Glück in die Augen.
Mit der Pop-Ballade von Bob Dylan “Make you feel my love” wurde nun ein anderer musikalischer Stil gewählt. Begleitet durch Gregor Wohak´s gekonntem Pianospiel erklang das Lied mit dem eindringlichen und dennoch sanften Rhythmus und machte auf das Publikum großen Eindruck.
Das letzte Stück der Matinée war das bekannte Lied von Herbert Grönemeyer, „Mambo“. Wie gut kann man die Suche nach einem Parkplatz auf dem Weg zum geliebten Menschen anhand des treffenden Texts und den Rhythmen nachvollziehen. Der Chor wurde mit verdientem Applaus für die gelungene Darbietung belohnt!

Leider geht jede Veranstaltung auch einmal zu Ende, und so dankte Gaby Eckert-Müller den Beteiligten, allen voran Anita Sasse, die das Programm wieder gekonnt zusammengestellt hatte und mit ihrem Einsatz die Chöre wieder zu super Leistungen führen konnte, sowie Claudia Rosenbaum die den Schulchor mit ihr zusammen leitet.
Im Wechsel mit Moderatorin Lucia Rothwein, die sich stellvertretend für alle Chöre für die intensive und wunderbare Arbeit von Gaby Eckert-Müller bedankte, gingen Dankesworte an Gregor Wohak, alle stillen Helfer hinter den Kulissen und natürlich auch an die Moderatorin.
Gaby Eckert-Müller bedanke sich im Voraus bei den Zuhörern für eine Spende zugunsten der Vereinsarbeit und lud dann zu Weißwurst, Brezel und Co. ein.
Zum Abschluss fanden sich alle drei Chöre auf der Bühne ein und sagten dem Publikum musikalisch "Tschüss bis zum nächsten Mal" und auf Wiedersehen. Auch einige Gäste sangen zur großen Freude der Chöre mit.


Nach einem kurzen Umbau ließen es sich die meisten Gäste gut schmecken und genossen den gemütlichen Ausklang der Matinée.

Bericht: Manuela Muhr-Schenk, Fotos: Christian Korden



Jahreshauptversammlung 2019

Am Dienstag, den 12. März, fanden sich Sängerinnen und Sänger sowie Gäste zahlreich im Probenraum des Oeffinger Feuerwehrgerätehauses zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Es standen Ehrungen und Neuwahlen auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende, Gaby Eckert-Müller, folgte die Totenehrung.
Mit sichtlicher Begeisterung sprach dann Dietmar Kleiner, Beirat des Chorverbandes Friedrich Silcher, ein Grußwort an die Mitglieder und Gäste. Er kam persönlich, um die aktive Sängerin, Brigitte Plappert, zum 25-jährigen Jubiläum mit einer Ehrennadel und Urkunde des Chorverbandes auszuzeichnen. Anschließend überreichte ihr die Vorsitzende mit großer Freude eine Ehren-Urkunde und das Silberne Vereinsabzeichen des Liederkranzes sowie ein Präsent.
Für 10jährige singende Mitgliedschaft erhielten Claudia Mehrle und Gerald Appinger jeweils eine Urkunde und eine Flasche Rosé-Sekt. 25 Jahre Mitglied sind Elisabeth Blazek und Wolfgang Hermanowicz. Beide konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Für 50jährige Mitgliedschaft erhielten Ursula Stetter-Stoll, Josef Rothwein und Gunther Walz die Ehren-Urkunde und das Goldene Vereinsabzeichen des Liederkranzes. Eine Ehren-Urkunde sowie ein Weinpräsent überreichte die Vorsitzende an Werner Pfeiffer und Hermann Thaler für 60jährige Mitgliedschaft.

von links: Hermann Thaler, Ursula Stetter-Stoll, Werner Pfeiffer (hinten), Gunther Walz, Gerald Appinger (hinten), Brigitte Plappert, Josef Rothwein, Claudia Mehrle

Für die zu Ehrenden sangen beide Chöre gemeinsam: „Ein Freund, ein guter Freund“, komponiert von Werner Richard Heymann, bekannt geworden durch die Comedian Harmonists.

Schriftführerin, Christine Hoffmann, folgte mit dem Jahresrückblick 2018. Das Konzert „Jetzt schlägt´s 13“ des Sing a Song im Juli in der Festhalle Oeffingen war das Highlight des Jahres. Der Chorausflug beider Chöre nach Heidelberg im Oktober, mit einer Schifffahrt auf dem Neckar und anschließender gemütlicher Einkehr in einer Besenwirtschaft, waren wieder präsent. Gemeinsam aufgetreten sind beide Chöre im vergangenen Vereinsjahr beim Weihnachtsliedersingen im Dezember in der Christus-König-Kirche, zusammen mit dem Schulchor der Schillerschule.
Nun folgte der Bericht der Schatzmeisterin, Doris Zink. Nach den Zahlendetails dankte sie der Chorleiterin, der Vereinsvorsitzenden, dem Vorstand und den Sängerinnen und Sängern herzlich für den Einsatz, der zum Erfolg der Veranstaltungen führte.
Im Anschluss ergänzte die Chorleiterin, Anita Sasse, in ihrem Bericht die vielen kleinen Auftritte, z. B. Ständchen zu runden Geburtstagen, die sich über das Jahr ergaben und lobte den harmonischen, ausgeglichenen Zusammenhalt in beiden Chören. Durch das gemeinsame Singen und Gestalten entstehen Freundschaften in der Chorgemeinschaft. Sie dankte dem Vereinsvorstand, den Notenwarten in beiden Chören und den Sängerinnen und Sängern für die gute Zusammenarbeit. Vorausschauend auf das Jahr 2019, laufen schon die Vorbereitungen für die diesjährige Frühlingsmatinee Ende März in der Festhalle Oeffingen unter dem Motto „Lebe, liebe, lache!“
Der Bericht der Vereinsvorsitzenden Gaby Eckert-Müller beinhaltete die derzeitigen Zahlen: 164 Mitglieder, davon 84 singende, 71 fördernde und 9 Ehrenmitglieder. Im vergangenen Jahr konnten 2 Neumitglieder gewonnen werden. „Erfolg ist nur möglich, wenn sich Alle einbringen“. Mit diesen Worten blickte sie auf das Konzert „Jetzt schlägt´s 13“. Es waren viele fleißige Helfer nötig, um es so erfolgreich durchzuführen. Ihr herzlicher Dank galt dem Vereinsausschuss, den Notenwarten, den Organisationsteams, dem Fahnenträger und den vielen fleißigen Helfern aus den Familien und dem Freundeskreis der Sänger und Sängerinnen. Wie in den Jahren zuvor, war auch im Januar d. J. das Schlachtfest eine organisatorische Herausforderung. Da galt der Dank den vielen Helfern, den Kuchenspendern und dem Bewirtungs- und Küchenteam. Die Schatzmeisterin Doris Zink bekam einen besonderen Dank für die zuverlässige Kassenführung und der damit verbundenen Belegbearbeitung. Ebenfalls ein besonderer Dank ging an den stellvertretenden Vorsitzenden, Andreas Walter, für das Führen von C-Kalender, der Homepage und den vielen kleinen Arbeiten im Hintergrund. Roger Reddig und Ewald Fritzle dankte sie für den unermüdlichen Einsatz beim Getränketransport. Somit war der Ausschank nach den Singstunden und bei Festen gesichert. Beide organisieren auch sehr zuverlässig die Aufstellung der Werbeplakate für alle Veranstaltungen. Einen Dank bekam auch Heidi Looß für das Besorgen der Geschenke, die Besuche zu Geburtstagen und bei Krankheit und ihrer zuverlässigen Unterstützung in der Vereinsarbeit. Ein bunter Frühlingsstrauß ging dann als ganz besonderer Dank für ihre Arbeit mit den Chören an Chorleiterin, Anita Sasse.
Kassenprüfer, Günther Higlister, bestätigte eine bestens geführte Kasse. Die Schatzmeisterin und der Vereinsvorstand wurden entlastet.
Im Anschluss fanden Neuwahlen statt. Wiedergewählt wurden für weitere 2 Jahre: Andreas Walter als stellvertretender Vorsitzender, Doris Zink (Schatzmeisterin), Beisitzerin Renate Engelhardt (Wirtschaftsführung), Beisitzerin Petra Riesner (Veranstaltungen), Beisitzerin Heidi Looß (Veranstaltungen/Mitgliederbetreuung), Günther Higlister (Kassenprüfer). Alle nahmen die Wahl an und dankten herzlich für das Vertrauen. Helmut Baumgart stellte sich weiterhin als Fahnenträger zur Verfügung und die Pressearbeit übernahm weiterhin André Putzke.
Bevor die Veranstaltung endete ergriff der stellv. Vorsitzende, Andreas Walter, das Wort. Unter großem Beifall überreichte er einen Blumenstrauß an die Vorsitzende als Dank.

Nach dem Dank an das Organisationsteam der Jahreshauptversammlung, klang der Abend bei gemütlichen Gesprächen aus.

Bericht und Fotos: Andre Putzke



Traditionelles Schlachtfest 2019

Welch ein geselliges Ereignis! Die wochenlange Vorbereitung auf das 17. Schlachtfest hatte sich gelohnt. Die gute Organisation der vorab vielen kleinen Dinge führte auch dieses Jahr zum Erfolg. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein strömten am vergangenem Sonntag, dem 27.01.2019, ab 11 Uhr viele Gäste in die Festhalle, um sich die besten Plätze zu ergattern. Der Eingangsbereich und die Bühne waren für die Besucher liebevoll mit Strohballen und Primeln dekoriert und bunte Tulpen brachten Farbe auf die eingedeckten Tische. Die Festhalle füllte sich zügig, kurz vor 12 Uhr war der Saal voll besetzt. Unsere Veranstaltung ist auch in den Nachbargemeinden bekannt. So kamen Gäste nicht nur aus Fellbach, sondern z. B. auch aus Hegnach und Waiblingen. Auf den großen Ansturm zur Mittagszeit hatten sich Petra Riesner und ihr Bedien-Team perfekt vorbereitet.


Patricia Trieb, Claudia Mehrle und Renate Engelhardt leiteten das diesjährige Küchenteam mit Bravour. Den hungrigen Gästen wurden zünftige Schlachtplatten mit Sauerkraut und frisch hergestelltem Kartoffelpüree (aus 80 kg Kartoffeln), Leber- und Griebenwürste, Salzfleisch oder Maultaschen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat serviert. Dafür hatten am Samstag fleißige Hände ca. 35 kg Kartoffeln verarbeitet.
In der Küche hatten die Helfer/Helferinnen die Bestellungen im Griff. Fast wie am Fließband gingen die Speisen über den Tresen. Die Essensträger servierten insgesamt ca. 400 Portionen. Wer wollte, konnte das Essen mit einem Verdauungsschnäpschen abrunden.


Zum Schlachtfest des Liederkranzes gehören die Musiker des Musikvereins Oeffingen unbedingt dazu. Unter der Leitung ihres Dirigenten, Gunnar Dieth, untermalten sie unsere Veranstaltung mit beschwingten Melodien. Somit trugen sie zu fröhlicher Stimmung im Saal bei und begeisterten die Gäste.


Als süße Variante wartete dann das reichhaltige Kuchenbüfett auf einen Besuch. Auch das dort eingesetzte Team unter Katja Schläfke-Neumann war gut vorbereitet. Die diesjährigen Kuchenbäckerinnen hatten wieder viele Leckereien geliefert (ca. 40 Kuchen und Torten), z.B. Käsekuchen, verschiedene Sahnetorten, diverse Obstkuchen und Rührkuchen. Auch hier konnte jeder Gast für sich das Passende entdecken und zu einer Tasse Kaffee genießen.


Die Vorsitzende des Liederkranzes, Gaby Eckert-Müller, dankte allen Helferinnen und Helfern, die sich bei Auf- und Abbau, bei der Deko, beim Eindecken, an der Garderobe, in der Küche, beim Bedienen und Servieren eingebracht hatten. Alle waren mit viel Energie und Einsatz dabei. Nur so konnte wieder eine Veranstaltung in dieser Größenordnung gemeinsam gemeistert werden.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Freunde und Förderer des Liederkranzes mit seinen beiden Chören. Das Schlachtfest wurde auch 2019 zum gemütlichen, gelungenen Familienfest.

Bericht und Fotos: Andre Putzke



Schlachtfest 2019 in der Fellbacher Zeitung

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fellbacher Zeitung

Zur Fellbacher Zeitung

Nachrichten aus dem Jahr 2018


Vorweihnachtliche Stimmung beim Weihnachtslieder-Singen

Zur musikalischen Einstimmung auf das bevorstehende Fest hatte der Liederkranz am 13.12.2018 zum gemeinsamen Singen in die Christus-König-Kirche eingeladen. Kurz vor Beginn füllten sich die Sitzbänke mit ca. 250 erwartungsvollen großen und kleinen Zuhörern. Der Liederkranz-Chor, der Chor Sing a Song und der Schulchor der Schillerschule gestalteten gemeinsam das 13. Fenster des begehbaren Adventskalenders der katholischen Kirchengemeinde. Die musikalische Leitung hatte Chorleiterin Anita Sasse.
Um 18.00 Uhr erscholl das Lied „Tochter Zion“, gemeinsam gesungen von 70 Sängerinnen und Sängern beider Chöre. Zur Überraschung der Zuhörer kam der erste Gesang von hinten. Der große Chor hatte unter der Empore Aufstellung genommen.


Beim zweiten Lied „Macht hoch die Tür“ waren schon alle zum Mitsingen eingeladen. Anschließend öffnete sich das 13. Fenster des Adventskalenders. Mittels Beamer wurde dieses vorne über dem Altar an die Kirchenwand projiziert. Zur symbolischen Fensteröffnung las die Sängerin Steffi Hösch einen Text zum Thema Klänge/Töne und fröhlichem Miteinander im Advent.
Mit großem Engagement sangen die Kinder des Schulchores der Schillerschule ihre einstudierten Lieder. Unter der Leitung von Claudia Rosenbaum und Anita Sasse erklangen „Kommt, wir schauen in das Licht“, „Dicke rote Kerzen“, „Singen wir im Schein der Kerzen“, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und „Kling Glöckchen“. Ihren Gesang untermalten sie rhythmisch mit Schellenkranz, Holzblocktrommel und Caxixi-Rassel. Begeisterung und Freude waren ihnen deutlich anzusehen. Das vielen bekannte Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ durfte natürlich nicht fehlen. Die Zuhörer waren auch in diesem Teil immer wieder zum Mitsingen eingeladen.


Der LK-Chor hatte bekannte Weihnachtslieder, das „Kalenderlied“ und „Zündet die Lichter der Freude an“ für das Publikum mitgebracht. Einige Zuhörer sangen begeistert mit. Mit einem besonderen Effekt überraschte der Chor Sing a Song. Beim a cappella gesungenen englischen Lied „This little light of mine“, hielt jedes Chormitglied ein brennendes Teelicht in der Hand. Das stimmungsvolle „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter ergänzte den Vortrag des Sing a Song.


Kurz vor Ende gab es ein besonderes Hörerlebnis. Der Liederkranz-Chor sang am Altar „O du fröhliche“ mit dem Publikum gemeinsam und Sing a Song begleitete dazu auf der Empore als Doppelchor und sang das „Ehre sei Gott“ dazu. Dies ergab einen eindrucksvollen Raumklang.
Die Vereinsvorsitzende Gaby Eckert-Müller bedankte sich beim Publikum für`s Kommen. Ihr Dank ging auch an Brigitte Gauß, die die Chöre am Keyboard begleitete, sowie an die Lehrerin Claudia Rosenbaum, an Chorleiterin Anita Sasse und alle Helfer, die an der erfolgreichen Durchführung dieser Veranstaltung mitwirkten.
Von der Empore aus beendete der Chor Sing a Song den Abend mit dem 6-stimmig a cappella gesungenen „Abendlied“ von Josef Rheinberger.
Anschließend konnten die Gäste mit den Chören draußen vor der Kirche bei Punsch und Weihnachtsgutsle den Abend bei netten Gesprächen ausklingen lassen.

Bericht:Andre Putzke Fotos: Michael Müller



Ein bunter Abend mit viel Gesang und kulinarischen Genüssen

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und es war wieder soweit: Zeit für die alljährliche Weihnachtsfeier, die der Liederkranz-Chor und der Chor Sing a Song traditionell gemeinsam feiern. Ein wunderschöner, leuchtender Weihnachtsbaum begrüßte die Sängerinnen und Sänger im Proberaum am Nikolaustag. Die Tische waren mit kleinen Tannenzweigen, Kerzen, Glocken, Kugeln und Nüssen bunt geschmückt. Eine lange Tafel wartete auf gefüllte Schüsseln und Platten. So entstand nach kurzer Zeit ein leckeres und vielseitiges Buffet. Alle haben ihren Teil dazu beigetragen. Köstliche Salate, Vorspeisen-Variationen, Selbstgebackenes und eine Käseplatte luden zum Zugreifen ein. Daneben warteten viele süße Nachspeisen, z.B. Mandarinen-Tiramisu, diverse Quarkspeisen, Mousse au Chocolat, weihnachtliches Gebäck.


Die Vereinsvorsitzende Gaby Eckert-Müller begrüßte die Sängerinnen und Sänger mit herzlichen Worten und eröffnete anschließend feierlich das Buffet. Alle strömten mit ihrem Teller ausgestattet zu den Speisen und mit dem Glas zur Getränke-Bar. Der erste Hunger war gestillt und so ging es über in ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.
Den Anfang machte das gemeinsam gesungene Lied „O Tannenbaum“, begleitet am Klavier durch die Chorleiterin Anita Sasse. Christa Götz trug das Gedicht vom Sankt Niklas vor. Zur Überraschung Aller gab es eine Gesangsdarbietung von Gisela Weitz "Something about December von Christina Perri" mit Klavierbegleitung durch Sonja Weiß. Die Beiden wurden mit tobendem Applaus belohnt.


Sonja Weiß spielte im Anschluss den englischen Song „Winter Wonderland“ und das spanische Weihnachtslied „Feliz Navidad“ und lud zum Mitsingen ein.
Die Vereinsvorsitzende gab einen kurzen Rückblick auf das Chorjahr. Das Schlachtfest im Januar und das Konzert „Jetzt schlägt´s 13“ vom Chor Sing a Song im Juli waren dieses Jahr die großen Herausforderungen. Ein Genuss war dann im Oktober der gemeinsame Ausflug beider Chöre nach Heidelberg.
Die Weihnachtsfeier bietet immer eine gute Gelegenheit Danke zu sagen:
Vielen Vereinsmitgliedern für die Hilfe bei der Durchführung der Veranstaltungen und an die Vereinsausschussmitglieder für deren aktive Gestaltung des Vereinslebens das Jahr über. Dazu zählen u. a. das Verwahren der Noten, das Führen der Vereinskasse, die Erstellung von Protokollen und Presseberichten, die Bewirtschaftung und Organisation der Veranstaltungen und die Aktualisierung der Homepage und des Online-Kalenders. Für alle Beteiligten gab es ein kleines Geschenk. Auch alle Sängerinnen und Sänger gingen nicht leer aus, für Jeden gab es eine Flasche Wein. Chorleiterin, Anita Sasse, bekam als Dank für ihr großes Engagement viel Beifall und ein Präsent. Einen besonders herzlichen Dank für die umfangreiche Organisation der Vereinsführung bekam Gaby Eckert-Müller vom stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Walter. Die Anwesenden dankten ihr mit jubelndem Beifall. Sie erhielt ebenfalls ein Geschenk.



Im zweiten Teil des Unterhaltungsprogramms trug Heiner Weier mit viel Wortwitz die Weihnachtsgeschichte auf schwäbisch vor, was immer wieder Lachsalven auslöste.


Dann wurde mit großer Freude ein Potpourri von Weihnachtsliedern gesungen, am Klavier begleitet durch Sonja Weiß.


Zum Abschluss las Heinz Weber eine amüsante Geschichte zum Thema "Schenken" vor und sang das „Kalenderlied“. Viele Sängerinnen und Sänger stimmten ein. Auch er erntete einen herzlichen Applaus. Der Abend klang bei Gesprächen in gemütlicher Runde aus.

Bericht und Fotos: Andre Putzke



Liederkranz-Chor und Chor Sing a Song gemeinsam unterwegs

Am frühen Samstagmorgen brachen 60 Sängerinnen und Sänger zu einem Ausflug nach Heidelberg auf. Der überlange Bus brachte sie zum Neckarmünzplatz, wo sie von Gästeführerinnen zum Altstadtrundgang erwartet wurden. In drei Gruppen aufgeteilt erlebten sie das besondere Flair der Heidelberger Altstadt, die engen Gässchen, die Plätze, die ev. Heiliggeistkirche und die modern renovierte Jesuitenkirche mit ihrem Glaskreuz. Neben all dem Wissenswerten aus vergangenen Zeiten, das oft recht trocken vermittelt wurde, schweifte das Interesse schnell ab zu den vielen Hochzeitsgesellschaften, die sich an diesem Vormittag auf dem Rathausplatz und auch vor einigen Restaurants versammelt hatten.


Im historischen Studentenlokal „Roter Ochsen“ am Karlsplatz waren Plätze zum Mittagessen reserviert worden. Hier haben Generationen von Studenten ihre Initialen in die Tische geschnitzt, hier wurden Erinnerungen an alte Burschenherrlichkeit an die Wände gepinnt. Trotz aller Berühmtheit war das Gasthaus bestens organisiert und das Essen gut.
Die Zeit zur freien Verfügung konnte man zur Besichtigung des Schlosses nutzen. Doch an der Talstation der Bergbahn war schnell klar, dass die Menschenmassen, die dort anstanden, diesen Wunsch platzen ließ. Inzwischen hatte sich die Sonne durch den leichten Nebel gekämpft und die Sängerinnen und Sänger inspizierten die Altstadt auf eigene Faust oder überquerten die alte Brücke, um auf der anderen Neckarseite spazieren zu gehen. Dabei durfte nicht vergessen werden, pünktlich an der Anlegestelle der Schifffahrt zu sein. Hier war auch der geeignete Platz für ein Gruppenfoto zu finden.


Auf dem Schiff „Alt Heidelberg“, das die Sängerinnen und Sänger nach Neckarsteinach brachte, erlebte die Gruppe den Zauber eines unvergleichlich schönen Flusstales. Die Fahrt führte mitten durch den Naturpark Neckartal-Odenwald, zwei Schleusen mussten dabei überwunden werden. In Neckarsteinach erwartete der Busfahrer die Ausflügler. Doch statt in Richtung Heimat zu fahren, drehte der Bus um und fuhr nach Heidelberg zurück, um dort ein verlorenes Schaf (Sängerin) einzufangen.


Nachdem die Liederkranz-Mannschaft wieder vollzählig war, ging es zügig nach Poppenweiler in den Besen Weingut Kleinle. Hier ließen die Sänger den abwechslungsreichen Tag ausklingen. Mit einem süßen Präsent dankte die Vorsitzende Gaby Eckert-Müller ihrem Stellvertreter Andreas Walter für die Organsisation dieser wunderschönen Ausfahrt.

Bericht: Gisela Reddig, Fotos: Roger Reddig








Jahreshauptversammlung 2018

Am Dienstag, den 27. Februar, fanden sich zahlreiche Sängerinnen und Sänger sowie Gäste im Probenraum des Oeffinger Feuerwehrgerätehauses zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Es standen Ehrungen und Neuwahlen auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende, Gaby Eckert-Müller, folgte die Totenehrung.

Mit sichtlicher Begeisterung sprach dann Hans-Albert Schur, Präsident des Chorverbandes Friedrich Silcher, ein Grußwort an die Mitglieder und Gäste. Er kam persönlich, um die aktive Sängerin, Edeltraud König, zum 50-jährigen Jubiläum mit einer Ehrennadel des Chorverbandes auszuzeichnen. Anschließend überreichte ihr die Vorsitzende mit großer Freude eine Ehren-Urkunde und das Goldene Vereinsabzeichen des Liederkranzes sowie ein Präsent und einen Blumenstrauß. Edeltraud König sang schon im Kinderchor und trat mit 16 Jahren in den Liederkranz ein. In den Folgejahren engagierte sie sich als Schriftführerin, als Küchenchefin und als Beisitzerin im Vereinsausschuß.

Unser Ehrenmitglied, Karl Bucher, bekam für 60 Jahre treue, fördernde Mitgliedschaft eine Urkunde und ein Weinpräsent. Er unterstützte den Verein in seiner aktiven Phase über 20 Jahre als Beisitzer im Vereinsausschuss und als Getränkewart.

Für 10jährige singende Mitgliedschaft erhielten Sabine Bausenhart, Anette Berroth, Regina Dönecke und Gerlinde Rotter-Türschel jeweils eine Urkunde und eine Flasche Rosé-Sekt.


von links: Sabine Bausenhart, Vorsitzende Gaby Eckert-Müller, Karl Bucher, Anette Berroth, Edeltraud König, Hans-Albert Schur

Für die zu Ehrenden sangen beide Chöre gemeinsam: „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ von Reinhard Mey.


Von der Schriftführerin, Christine Hoffmann, folgte der Jahresrückblick. In schöner Erinnerung war die Teilnahme des Chores Sing a Song beim „Festival der modernen Chöre“ in Schwäbisch Gmünd Anfang April 2017. Gemeinsam aufgetreten sind beide Chöre im vergangenen Vereinsjahr bei der Sommer-Matinee im Juli, zusammen mit dem Schulchor der Schillerschule. Den Seniorennachmittag im September in der Festhalle Oeffingen gestaltete der LK-Chor mit Schlagern, auch zum Mitsingen, mit. Ein arbeitsintensives, aber auch geselliges Probenwochenende gab es im Oktober für den Chor Sing a Song in Vorderbüchelberg. Der LK-Chor machte einen erlebnisreichen Ausflug zur Burg Guttenberg, Falknerei und Schloss, in Neckarmühlbach.

Von der Schriftführerin, Christine Hoffmann, folgte der Jahresrückblick. In schöner Erinnerung war die Teilnahme des Chores Sing a Song beim „Festival der modernen Chöre“ in Schwäbisch Gmünd Anfang April 2017. Gemeinsam aufgetreten sind beide Chöre im vergangenen Vereinsjahr bei der Sommer-Matinee im Juli, zusammen mit dem Schulchor der Schillerschule. Den Seniorennachmittag im September in der Festhalle Oeffingen gestaltete der LK-Chor mit Schlagern, auch zum Mitsingen, mit. Ein arbeitsintensives, aber auch geselliges Probenwochenende gab es im Oktober für den Chor Sing a Song in Vorderbüchelberg. Der LK-Chor machte einen erlebnisreichen Ausflug zur Burg Guttenberg, Falknerei und Schloss, in Neckarmühlbach.

„Gemeinsame Anstrengung führt zu Erfolg und Anerkennung“, so begann der Bericht der Schatzmeisterin, Doris Zink. Sie präsentierte 2018 sehr positive schwarze Zahlen. Ihr herzlicher Dank ging an die Chorleiterin und die Vereinsvorsitzende mit den motivierenden Worten „Der Erfolg der Mannschaft bestätigt die Methoden des Trainers“.

Im Anschluss ergänzte die Chorleiterin, Anita Sasse, in ihrem Bericht noch die vielen kleinen Auftritte, z. B. Ständchen zu runden Geburtstagen, die sich über das Jahr ergaben und lobte den harmonischen, ausgeglichenen Zusammenhalt in beiden Chören. Sie brachte das Gemeinschaftsgefühl beim Singen auf den Punkt: „Musik ist Balsam für die Seele und Erholung für den Geist“. Auf das diesjährige Sommerkonzert des LK-Chores beim Seniorennachmittag im Juni 2018 im Gemeindezentrum und das besondere Jubiläumskonzert „Jetzt schlägt´s 13“ im Juli vom Sing a Song, wird schon jetzt mit Freude und fröhlicher Erwartung hingearbeitet.

Der Bericht der Vereinsvorsitzenden Gaby Eckert-Müller beinhaltete die derzeitigen Zahlen; 166 Mitglieder, davon 82 singende, 74 fördernde Mitglieder und 10 Ehrenmitglieder. Im vergangenen Jahr konnten 3 Neumitglieder gewonnen werden. Sie lobte die Chöre für „das Ziehen an einem Strang“. Auf dieser Basis gelingen Konzerte und Veranstaltungen wie das Schlachtfest. Ihr herzlicher Dank galt dem Vereinsausschuss, den Notenwarten, dem Fahnenträger, den Organisationsteams und den vielen fleißigen Helfern aus den Familien und dem Freundeskreis der Sänger und Sängerinnen. Ein besonderer Dank ging an den stellvertretenden Vorsitzenden, Andreas Walter, für das Führen von C-Kalender, Homepage und vielen kleinen Arbeiten im Hintergrund. Auch dem Ehrenvorsitzenden, Roger Reddig, der den stellvertretenden Vorsitz der Kulturgemeinschaft für den Liederkranz übernommen hat und weiterhin mit Hilfe, Rat und Tat und einem breit gefächerten Wissen zur Verfügung steht, wurde herzlich gedankt. Ein bunter Blumenstrauß ging dann als großer Dank an die Chorleiterin Anita Sasse. Die Zusammenarbeit mit ihr ist ein besonderes Vergnügen.

Anschließend bestätigte die Kassenprüferin Anette Berroth eine bestens geführte Kasse. Die Schatzmeisterin und der Vereinsvorstand wurden entlastet.

Im Anschluss fanden Neuwahlen statt. Wiedergewählt wurden für weitere 2 Jahre: Vorsitzende Gaby Eckert-Müller (einstimmig), Schriftführerin Christine Hoffmann, Beisitzer Rainer Engelhardt (Wirtschaftsführung) und Roger Reddig (Werbung und Sponsoring), Beisitzerinnen Patricia Trieb (Wirtschaftsführung) und Anette Berroth (Kassenprüfung). Alle nahmen die Wahl an und dankten herzlich für das Vertrauen. Sabine Bausenhart verlässt als Beisitzerin das Vorstandsteam. Helmut Baumgart stellte sich weiterhin als Fahnenträger zur Verfügung und André Putzke übernimmt weiterhin die Pressearbeit.

Bevor die Veranstaltung endete, war es für den stellv. Vorsitzenden, Andreas Walter, eine Herzensangelegenheit, zwei Personen hervorzuheben. Er bedankte sich unter großem Beifall bei der Vorsitzenden für deren leidenschaftliche Führungsarbeit mit einem Blumenstrauß. Ihr Ehemann, Michael Müller, wurde mit einem Weingeschenk überrascht. Er unterstützt seine Frau bei Tätigkeiten am PC und stellt den Chören bei vielen Veranstaltungen seine eigene Beschallungsanlage zur Verfügung.


von links: Andreas Walter, Gaby Eckert-Müller, Michael Müller

Nach dem Dank an das Organisationsteam der Jahreshauptversammlung sangen beide Chöre zum Abschluß den Kanon „Singen ist wie ein warmer Sommerwind“. Danach klang der Abend bei harmonischen Gesprächen aus.

Bericht und Fotos: Andre Putzke



Traditionelles Schlachtfest 2018

Welch ein geselliges Ereignis! Die wochenlange Vorbereitung auf unser 16. Schlachtfest hat sich gelohnt. Die Organisation der vorab vielen kleine Dinge führte auch dieses Jahr zum Erfolg. Bei leichter Bewölkung und milden Temperaturen strömten am vergangenem Sonntag, dem 28.01.2018, ab 11 Uhr viele Gäste in die Festhalle, um für sich und ihre Freunde Plätze zu ergattern. Der Eingangsbereich war im Frühlings-Look geschmückt, bunte Primeln sowie Strohballen auf der Bühne hießen die Gäste willkommen und die Tische waren liebevoll gedeckt und dekoriert. Unsere Veranstaltung ist auch in den Nachbargemeinden bekannt, so kamen Gäste z.B. auch aus Hegnach, Waiblingen und Fellbach. Die Festhalle füllte sich zügig, kurz vor 12 Uhr hatten wir einen vollen Saal. Auf den großen Ansturm zur Mittagszeit hatte Petra Riesner ihr 16-köpfiges Bedien-Team für den Service perfekt vorbereitet.


Patricia Trieb, Claudia Mehrle und Renate Engelhardt leiteten das 15-köpfige Küchenteam mit Bravour. Den hungrigen Gästen wurden zünftige Schlachtplatten mit Sauerkraut und frisch hergestelltem Kartoffelpüree (aus 60 kg Kartoffeln), Leber- und Griebenwürsten, Salzfleisch oder Maultaschen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat serviert. Dafür hatten am Samstag fleißige Hände ca. 40 kg Kartoffeln verarbeitet.
In der Küche hatten die Helfer/Helferinnen die Bestellungen im Griff. Fast wie am Fließband gingen die Speisen über den Tresen. Die Essensträger servierten insgesamt ca. 400 Portionen. Wer wollte, konnte das Essen mit einem Verdauungsschnäpschen abrunden.
Zur musikalischen Unterhaltung spielten die Musiker des Musikvereins Oeffingen unter der Leitung ihres Dirigenten, Gunnar Dieth, beschwingte Melodien. Die Spielfreude mit harmonischem Schwung brachte eine fröhliche Stimmung in den Saal und begeisterte die Zuhörer.


Besonders zu erwähnen sind die gespielten Musikstücke, z.B. von Bon Jovi oder Glenn Miller. Zur Ergänzung der Blasinstrumente zeigte Herbert Straub an der E-Gitarre sein Können bei der Präsentation des Creole Jazz. Die mitreißende Zugabe des populären „Fliegermarsch“ und zum Abschluß die Polka „Auf der Vogelwiese“, bildeten einen hervorragenden Abschluss des Zusammenspiels der Musiker.
Als süße Variante wartete das reichhaltige Kuchenbüfett auf unsere Gäste. Auch das dort eingesetzte Team unter Katja Schläfke-Neumann war gut vorbereitet. Der Anblick der Leckereien, z.B. Käsekuchen, div. Sahnetorten, Obstkuchen oder Rührkuchen, lockte viele Gäste ans Büfett. Fast 40 selbst gebackene Kuchen und Torten fanden ihre jeweiligen Liebhaber (die Torten gut gekühlt in den dafür vorgesehenen Vitrinen).


Die Vorsitzende des Liederkranzes, Gaby Eckert-Müller, dankte allen Sängerinnen und Sängern mit ihren Partnern/Partnerinnen, sowie der Chorleiterin, die alle dazu beigetragen haben, dass gemeinsam wieder ein Fest in dieser Größenordnung durchgeführt werden konnte. Somit wurde das Schlachtfest auch 2018 zum gemütlichen, gelungenen Familienfest. Ein herzliches Dankeschön allen Freunden und Förderern des Liederkranzes mit seinen beiden Chören.

Bericht und Fotos: Andre Putzke




Nachrichten aus dem Jahr 2017


Weihnachtliche Stimmung mit schrägen Engeln und leckeren Speisen bei der Weihnachtsfeier des Oeffinger Liederkranzes

Schon beim Betreten des Proberaumes war sie spürbar, die Adventszeit. Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017 begrüßte ein leuchtender Weihnachtsbaum die ca. 60 Sängerinnen und Sänger zur alljährlichen Weihnachtsfeier, die der Liederkranz-Chor und der Chor Sing a Song traditionell gemeinsam feiern. Die Tische waren mit kleinen Tannenzweigen, Kerzen, Glocken, Kugeln, Mandarinen und Nüssen geschmückt. Eine lange Tafel wartete ab 18:45 Uhr auf gefüllte Schüsseln und Platten. So entstand nach kurzer Zeit ein leckeres und vielseitiges Buffet. Alle haben ihren Teil dazu beigetragen. Köstliche Salate, Lachshäppchen, Leberkäse, frisches Brot und Vorspeisen-Variationen luden zum Zugreifen ein. Daneben warteten viele süße Nachspeisen auf das spätere Vernaschen.


Gaby Eckert-Müller eröffnete die Weihnachtsfeier. Sie gab einen kurzen Rückblick auf das Chorjahr mit seinen besonderen Auftritten wie z.B. das Festival der modernen Chöre Anfang April in Schwäbisch Gmünd, der Sommermatinee im Juli in der Festhalle Oeffingen und dem Seniorennachmittag im September. Ein großer Dank ging an alle fleißigen Helfer bei den Veranstaltungen und an die Vereinsausschussmitglieder für deren aktive Gestaltung des Vereinslebens. Mit viel Beifall wurde der Vereinseintritt von drei neuen Sängerinnen begrüßt. Ehrenvorsitzender Roger Reddig und der Sänger Ewald Fritzle hatten zur Freude Aller die Getränke für den heutigen Abend besorgt. Nach der Buffeteröffnung, strömten die Chormitglieder mit ihren Tellern zu den leckeren Speisen und der Getränke-Bar.


Nach dem Gang zum Buffet gut gestärkt, bat Gaby Eckert-Müller um Aufmerksamkeit für weitere Dankesworte. Wie jedes Jahr haben sich zahlreiche Vereinsmitglieder durch ihre zusätzliche Mitarbeit verdient gemacht. Noten verwalten, Protokolle und Presseberichte schreiben, die Vereinskasse führen oder das aufwändige Schlachtfest organisieren und vieles mehr. Ohne diese Mithilfe könnte der Verein nicht bestehen. So galt den Helfern ein extra Dank. Ihnen allen wurde ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht. Die Chorleiterin, Anita Sasse, bekam ebenfalls als Dank für ihr großes Engagement viel Beifall und ein Geschenk. Danach richtete der stellvertretende Vorsitzende, Andreas Walter, ein besonders herzliches Dankeswort an Gaby Eckert-Müller und überreichte ihr, begleitet von jubelndem Applaus, ebenfalls ein Geschenk. Für alle Sängerinnen und Sänger gab es als Weihnachtspräsent eine Flasche Wein.


Die Freunde des süßen Gaumens konnten sich nun am Dessertbuffet bedienen. Alles wurde mit großem Appetit vernascht. Nun war es soweit, der unterhaltende Teil des Abends begann. Christa Götz hatte, wie jedes Jahr, eine besinnliche Geschichte für uns mitgebracht. Darauf gab es zur Überraschung aller einen Auftritt der "Schrägen Engel“, bestehend aus neun Sängerinnen des Sing a Song. Der Einmarsch in originellen Kostümen erfolgte unter lautem Beifall- als Engel, Weihnachtsbaumkugel, Geschenkpaket, Tannenbaum, Lebkuchen und zuletzt vier Adventskerzen mit Kranz. Die vier Adventskerzen erklärten in einem Sketch ihre „Brennpunkte“, wer wohl die Schönste sei und als Erste angezündet werden darf. Am Ende konnten sie sich dann darauf einigen, dass sie gemeinsam am hellsten und schönsten leuchten. Ein großer Dank geht an Pat Trieb, die für Text und Kostümen der Adventskerzen verantwortlich zeichnet und an Katja Schläfke-Neumann, die den Text für das gemeinsame Lied erarbeitete.


Traditionell luden die "Schrägen Engel“ zum mitsingen ein. Auf die Melodie „Singen ist wie ein warmer Sommerwind“ wurde ein neuer Text, bezogen auf den Chor, gesungen. Anschließend waren alle im Raum aufgefordert im Kanon mitzusingen. Durch diesen kurzweiligen Auftritt war die Stimmung am brodeln - etwas fürs Auge und fürs Ohr. Als Dank gab es begeisterten, tosenden Beifall – und auch ein kleinen Engel als Präsent!



Zum musikalischen Abschluss sangen wir alle gemeinsam das Weihnachtslied „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“ mit Klavierbegleitung durch Anita Sasse. Danach klang der Abend bei Gesprächen in gemütlicher Runde aus.

Bericht und Fotos: Andre Putzke


Ausflug zur „Burg der Adler“ und anschließender Weinprobe in Haßmersheim

Am Samstagnachmittag, den 28.10., machte sich der Liederkranz-Chor mit ca. 30 Personen, ausgerüstet mit Langjägern und Brezeln, zu einem Ausflug in die Natur auf. Der im Bus ausgeteilte Ablaufplan versprach ein interessantes und erlebnisreiches Programm. Nach einer Fahrt von 1,5 Stunden trafen wir in Neckarmühlbach ein. Unser Ziel war die noch heute bewohnte, unzerstörte Burg Guttenberg, auch „Die Burg der Adler“ genannt. Zu unserer Überraschung empfing uns das Herbstwetter bei kühlen, windigen 10 Grad.


Vor der Flugvorführung der Greifvögel, schauten wir uns in der Greifenwarte um. Auf dem Rundgang sahen wir in den Volieren eine Vielzahl von Wildvögeln, z. B. Schnee-Eulen, Habichtskäuze, Fleckenuhus und Waldohreulen. Eindrucksvoll anzusehen waren auch die Gänsegeier bzw. Wüstenbussarde, die ruhig auf ihren flachen Baumstümpfen saßen. In den Gängen des Rundgangs bestaunten wir in Ausstellkästen viele präparierte Greifvögel. Dann war es soweit, die einstündige Flugvorführung begann. Ein kühler Wind wehte über die Sitzplätze der Besuchertribüne im Burghof. Bei starkem Wind staunten wir über den eleganten Flug der „Herren der Lüfte“ (Adler, Geier, Uhu) über der Burg bzw. unseren Köpfen. Der Falkner moderierte sehr kurzweilig mit fundiertem Fachwissen und charmanten Wortwitz.


Am Ende der Flugvorführung eilten einige Durchgekühlte statt zur Burgführung zum Aufwärmen in die Burgschenke auf eine Tasse Kaffee. Zügig begann die einstündige Führung, persönlich geleitet vom Burgherrn. Wir erfuhren viel über das Leben auf der Burg. Der Burgherr erzählte sehr kurzweilig, er lebe hier in der 17. Generation. Interessant waren die Auswirkungen und Entwicklungen im Mittelalter durch die Erfindung des Schießpulvers. Die Führung ging über 2 Etagen, die über eine Wendeltreppe verbunden sind. Die Stufen sind baulich bedingt ab und an unterschiedlich hoch, die Begehung wurde dadurch etwas sportlicher. Neben einer Geweihsammlung gab es noch etwas ganz Seltenes zu bestaunen, eine Holzbibliothek. Diese „Xylothek“-Sammlung mit 93 Bänden, die wie Bücher aussehen, besteht aus kleinen hölzernen Kästchen. Jedes dieser Kästchen ist aus dem Holz des jeweiligen Baumes gefertigt, der Buchrücken aus dessen Rinde. Im Kästchen sind u. a. Zweige, Blätter, Blüten und Früchte auf Moos gebettet. Schon stand der nächste Programmpunkt an, wir fuhren eine kurze Strecke mit dem Bus zur Weinprobe im „Wirtshaus am Treidelpfad“ in Haßmersheim.


Vor dem leckeren, zünftigen Abendessen startete die gesellige Weinprobe, unter fachlicher und fröhlicher Anleitung durch den Winzer Herrn Englert. Als kulturelle Umrahmung bekamen wir von unserem ältesten aktiven Sänger, Heiner Weier, eine humorvolle Einlage mit einem vergnüglichen Vortrag über den Trollinger. Sein Wortwitz mit Augenzwinkern hob die Stimmung. Anschließend wurden von einem musikalischen Duo flotte Schlager mit Akkordeon und Gesang präsentiert. Diese luden zum gemütlichen Schunkeln und Mitsingen ein. Gegen 21:30 Uhr traten wir in fröhlicher Stimmung die Heimfahrt an. Alle kamen wohlbehalten und gutgelaunt in Oeffingen an.

Ein besonderer Dank geht an unserem Sänger und „Ausflugsleiter“ Helmut Baumgart. Der Ausflug wurde durch seine Organisation und detaillierte Ablaufplanung ein voller Erfolg.

Bericht und Fotos: Andre Putzke


Liederkranz-Chor Sing a Song: Probenwochenende in Vorderbüchelberg

Fast wie Urlaub fühlte es sich an, als die 42 Chormitglieder des Sing a Song samt Chorleiterin Anita Sasse zu ihrem Probenwochenende aufbrachen. Die Anreise bei strahlendem Sonnenschein durch einen wunderschönen Herbstwald hinauf nach Vorderbüchelberg, oberhalb von Spiegelberg im Rems-Murr-Kreis, war die perfekte Einstimmung auf all die schönen Momente, die da kommen würden.


Im Hotel Siller bestaunten Sängerinnen und Sänger erst einmal die grandiose Aussicht aus dem Gastraum und tauschten sich bei einem Begrüßungskaffee aus. Bereits das zweite Mal haben sich die Sing a Song-Mitglieder hier oben getroffen, um sich auf ein bevorstehendes großes Konzert vorzubereiten. Dieses Mal hatten alle das 13-Jährige Jubiläum im Sommer 2018 vor Augen und so begann Anita Sasse pünktlich um 10 Uhr mit der ersten Probeneinheit. Wie schön, dass Sabine Bausenhart und Andi Bauer bis dahin schon den Probe-Raum eingerichtet und gelüftet hatten.

Mit Morten Lauridsens „Sure on this shining night“ ging es los und da die SängerInnen frisch und munter waren, haben sich alle schnell in das anspruchsvolle, aber wunderschöne Lied eingefunden. Bis zum Mittagessen um viertel nach zwölf wurde so ein gutes Stück erarbeitet. Nach dem Nachtisch verteilte der stellvertretende Vorsitzende und Organisator des Wochenendes, Andreas Walter, die Zimmerschlüssel. Leider blieb wenig Zeit für einen Spaziergang, denn um 14 Uhr ging die nächste Probe weiter. Entsprechend müde war der Chor, dem das Mittagstief die Augenlider schwer machte. Aber Anita, die wie immer voller Energie steckte, weckte die Truppe mit dem munteren Stück „Wer hat an der Uhr gedreht“ und spätestens bei der Musik-Theorie und einem kleinen Ausflug in die Rhythmuslehre waren alle wieder wach. Anita erklärte nämlich auf besonders witzige Weise den Zusammenhang zwischen einem Vierachteltakt und dem Konsum von Vier Achtele, der üblichen Verzehrmenge zweier Alt-Sängerinnen an einem gemeinsamen Samstagabend.


Gegen Nachmittag erwartete die Truppe aus Oeffingen ein leckeres Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee und so waren alle für den Endspurt gestärkt. Anita verzauberte die SängerInnen mit einer tollen Idee: eine kleine Gruppe durfte sich in die Mitte des Raumes stellen und die Augen schließen. Sopran, Alt, Tenor- und Bassstimmen verteilten sich um sie herum, sangen das ergreifende „This is my song“ in Dolby Surround und rührten damit zu Tränen. Gelacht werden durfte wieder, als sich zwei Sängerinnen beim Mendelssohn-Bartholdy Stück „Hebe deine Augen auf“ an ein Weihnachtslied erinnert fühlten und Anita kurzerhand „Ihr Kinderlein kommet“ auf dem Klavier anstimmte.

Die Chorleiterin war gegen 19 Uhr nicht nur fertig mit der Probe, sondern auch überaus begeistert von der Disziplin ihres Chores und überrascht von dem erarbeiteten Pensum. Das anschließende Abendessen und das muntere Beisammensein bei dem einen oder anderen Achtele hatten sich allesamt redlich verdient.

Am nächsten Morgen waren die Stimmen nach dem Frühstück anfangs ein wenig krächzend, aber Anita hatte mal wieder ein paar tolle Tipps parat und schon bald fanden auch die Sopranistinnen zu gewohnter Höhe. Grönemeyers „Mambo“ stand auf dem Plan, Billy Joels „She`s always a woman“ und das Swing-Stück „Sixteen Tons“, das keinen Sänger mehr auf seinen Stühlen hielt. Ein gemeinsames Mittagessen vor der letzten Probeneinheit wurde eingenommen und beim anschließenden Endspurt gaben die Chormitglieder noch einmal alles. Am Ende gab es warme Worte für alle Helfer, die Mühen des Vize-Vorsitzenden und die geniale Performance der Chorleiterin. Am späten Nachmittag nach einer Tasse Kaffee und einem Stück Pflaumenkuchen brachen alle Richtung Fellbach aus. So ein Chorwochenende schweißt die Sängerinnen und Sänger stark zusammen und tut der Gemeinschaft wie auch jedem Einzelnen überaus gut. Auf jeden Fall werden die optischen und akustischen Eindrücke dieser beiden Tage wohl unvergessen bleiben.

Bericht: Laura Fröhlich Fotos: Andi Bauer





Bunte Klänge beim 53. Oeffinger Seniorennachmittag in der Festhalle

Am vergangenen Sonntag, einem sonnigen Septembernachmittag, strömten weit über 200 Senioren zur Veranstaltung in die Turn- und Festhalle in Oeffingen. Wunderschön gedeckte Tische und die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, Wein und Brezeln ließen ganz schnell eine heitere Stimmung aufkommen.

In diesem Jahr sorgte der Liederkranz-Chor für die musikalische Umrahmung. Mit dem Klassiker „Zeig mir den Platz an der Sonne“ von Udo Jürgens, hieß der Chor die Gäste willkommen, gefolgt von „Heimweh“ - schön war die Zeit -, bekannt durch Freddy Quinn.


Mit dem Spruch: „Das Alter ist das einzige Mittel für ein langes Leben“ begrüßte Roger Reddig, der derzeitige Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Oeffingen und Ehrenvorsitzender des Liederkranzes, die anwesenden Gäste.
Im Anschluss sang der Liederkranz-Chor „Ich zähle täglich meine Sorgen“ von Peter Alexander. Mit dem Lied „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens ließ der Chor die Zuhörer in Gedanken auf eine kleine Reise gehen. Die Begleitung am Klavier übernahm bei allen Liedern schwungvoll und souverän die junge Pianistin Rebecca Fichtl.
Frau Gabriele Zull, die neue Oberbürgermeisterin Fellbachs, ließ es sich nicht nehmen, bei ihrem ersten Besuch ein Grußwort an die Senioren zu richten.
Der neue evangelische Pfarrer, Markus Eckert, beleuchtete in seinem Grußwort das Thema Herbst in mehreren Facetten.
Im Anschluss betrat das Mundharmonika-Orchester Rommelshausen e.V. mit 20 Spielerinnen und Spielern unter der Leitung von Walter Krebs die Bühne. Es erklangen ca. 20 bekannte Melodien, z. B. „Zirkus Renz“, „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Bajazzo“ und „Marmor Stein und Eisen bricht“. Der typische Klang der Mundharmonika verzauberte und begeisterte das Publikum. Die Moderation des Orchesterleiters war geprägt durch seinen charmanten Wortwitz. Er brachte das Publikum zum heiteren Schmunzeln und forderte zum Mitsingen auf. Viele Senioren taten dies textsicher und sehr vergnügt und erinnerten sich dabei sicher an frühere Zeiten. Als Dank erhielt Herr Krebs eine Flasche Fellbacher Wein.


Im Schlussblock des Programms dirigierte die Chorleiterin, Anita Sasse, nicht nur ihren Chor, sondern den gesamten Saal. Bei freudig mitgesungenen alten Schlagern steigerte sich die beschwingte Stimmung noch einmal. Mit dem Lied „Kein schöner Land“ schloss der musikalische Teil der Veranstaltung.
Zum Ende dankte Roger Reddig Anita Sasse und Rebecca Fichtl sowie allen Helfern der Kulturgemeinschaft, besonders den verantwortlichen Begleitern des Nachmittags, Roswitha Morlok-Harrer, Martina Zangenberg und Andreas Walter für die Technik.


Bericht und Fotos: Andre Putzke


Traditionelle Abschlusshocketse

Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten Liederkranz-Chor und Chor Sing a Song gemeinsam am 18. Juli 2017 den Beginn der Sommerpause

So viele Sängerinnen und Sänger beider Chöre und ihre Partner wie noch nie waren dieses Jahr gekommen. Auch die Freunde, die beim Schlachtfest mithelfen, feierten mit. Zunächst stießen alle mit einem Glas Sekt auf die letzten Sonntag rundum gelungene Sommer-Matinee an. Danach befeuchtete der Inhalt eines gespendeten Bierfasses die trockenen Kehlen, bevor es später zum gesponserten Wein überging. Ergänzend zum warmen Fleischkäse, auch eine Spende, ließen die vielfältigen Salatkreationen und salzigen Leckereien, die von allen mitgebracht wurden, keine Wünsche offen. Auch das Nachtischbüffet war gigantisch und verführte viele zum „Nachschlag“ fassen. In weiser Voraussicht war rechtzeitig an ein Verdauungsschnäpschen gedacht worden.



Vorsitzende Gaby Eckert-Müller freute sich, dass es fast alle Sänger einrichten konnten, an diesem Abend dabei zu sein. Bei dem kleinen internen Fest der Chöre rankten sich die Gespräche um den Rückblick auf die Sommer-Matinee, gemeinsame Erlebnisse und um Auftritte und Termine, die noch zu bewältigen sind.
Das Männerquintett "Quintessenz" überraschte die Chorleiterin, Anita Sasse, mit dem eigens für sie einstudierten Stück "Ein Lied für dich".


Im Anschluss erklangen alle Stimmen gemeinsam beim Kanon "Singen ist wie ein warmer Sommerwind".

Nach der Sommerpause geht es für den Liederkranz-Chor verstärkt an die Vorbereitungen der weiteren Veranstaltungen des Jahres 2017. Der Sing a Song wird sich ab September gezielt einem für nächstes Jahr anstehenden, ganz besonderen Konzert widmen.

Bericht und Fotos: Andre Putzke



Wie ein warmer Sommerwind - Liederkranz-Matinee begeistert mit abwechslungsreichem Programm

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich zahlreiche Besucher am 16. Juli 2017 in der Oeffinger Festhalle ein, der Liederkranz lud ein zur Matinee. Ein abwechslungsreiches Programm mit anschließendem gemütlichen Beisammensein und köstlicher Bewirtung, sollte für viele Anwesende ein unvergesslicher unterhaltsamer Sonntag werden.

Nach der Saalöffnung füllte sich die Festhalle zügig, alle Sitzplätze wurden belegt – welch ein Start!
Der Liederkranz-Chor begann beschwingt mit „Zeig mir den Platz an der Sonne“. Mit herzlichen Begrüßungsworten an das Publikum und die geladenen Gäste eröffnete die Vereinsvorsitzende Gaby Eckert-Müller die Matinee. Laura Fröhlich übernahm charmant die Moderation. Im Liederkranz-Teil folgte a capella gefühlvoll „Heimweh - Schön war die Zeit“. Von Peter Alexander erklang dann das Liebeslied „Ich zähle täglich meine Sorgen“. Chorleiterin Anita Sasse dirigierte anschließend mit schwungvollem Elan den Klassiker „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens.


Nun betraten 5 Sänger vom Chor Sing a Song als Männer-Quintett „Quintessenz“ heiter die Bühne. Die wunderschöne Melodie „My Way“ von Frank Sinatra verzückte die Zuhörer. Das zweite Stück „Spanische Nächte“ brillierte nicht nur gesanglich. Durch Choreographie und dem witzigen Klangakzent von Kastagnetten wurde es sehr stimmungsvoll und lebhaft vorgetragen. Der Applaus sprach für sich.

Nach geduldigem Warten stand nun der Sängernachwuchs im Mittelpunkt. „Hej, hello, bonjour, guten Tag“ sang der Schulchor der Schillerschule als erstes Stück unter Leitung von Claudia Rosenbaum und Anita Sasse. Mit der Aufforderung zum Mitmachen folgte der „Gute-Laune-Hit“. Dieser Vortrag erheiterte das Publikum sehr. Auch „Lasst uns Freunde sein“ und „Wie gut, dass es die Sonne gibt“ verbreitete frohe Stimmung. „Der musikalische Wasserhahn“ folgte mit eigener rhythmischer Begleitung durch die Kinder. Tierisch wurde es bei „Der Papagei ein Vogel ist“, gefolgt von „Enke denke minki“. Zum Abschluss wurde mit viel Elan und sichtlicher Freude das Sprechstück „Affenshow“ präsentiert. Die Zuhörer waren vom Vortrag begeistert und belohnten dies mit kräftigem Beifall.


Beim Anstimmen des Kanons „Singen ist wie ein warmer Sommerwind“ entstand durch das Vereinen aller drei Chöre nochmal ein besonderes Klangerlebnis. Die Zuhörer wurden von allen Seiten mit harmonischen Klängen verzaubert, denn die Sängerinnen und Sänger hatten sich in der Festhalle rings herum platziert.

Der Chor Sing a Song zeigte sein Können im letzten Programmteil. Ein eigens für die Veranstaltung initiiertes Frauenchor-Stück „Feed the birds“ aus dem Walt Disney-Film Mary Poppins entführte nach London. Danach ergänzten die Männer den Chor und gemeinsam wurde das italienische „Che bon eccho“ vorgetragen. Dieses "gute Echo" sorgte bei den Zuhörern für Verwunderung. Als besonderer Klangeffekt standen 6 Chormitglieder separat hinter den Zuhörern und erzeugten diesen Effekt des Echos. Gefühlvoll und ausdrucksstark folgte „This is my song“, die Finlandia Hymne von Jean Sibelius, eine Ode an den Frieden. Die letzte Strophe wurde überraschend von einem Quintett auf finnisch gesungen. Mit „Fly me to the moon“ erklang ein Liebeslied voller Romantik, danach wurde es fröhlich und heiter mit „On the sunny side of the street“. Mit dem ganz besonderen Chorstück „Viva la vida“ beendete der Sing a Song a capella die Sommer-Matinee.


Zum Abschluss dankte Gaby Eckert-Müller allen Beteiligten, im Besonderen Anita Sasse, die mit einem perfekt aufeinander abgestimmten Programm und viel Einsatz die Vorstellung geprägt hatte, sowie bei Claudia Rosenbaum, die den Schulchor im Team mit ihr leitet. Beide erhielten zum Dank einen Blumenstrauß. Gregor Wohak, der durch seine großartige Begleitung am E-Piano zum musikalischen Erfolg beitrug, erhielt einen Sonnenblumengruß. Auch Gaby Eckert-Müller bekam Blumen und Beifall als Dank für ihre organisatorische Vorbereitung. Für das Geburtstagskind des Tages aus dem Kreis der Sänger gab es ein Ständchen aller Anwesenden im Saal. Die Vorsitzende bedankte sich im Voraus für eine Spende zur Finanzierung der Veranstaltung und lud zu einer deftigen Weißwurst-Mahlzeit und kühlen Getränken ein. Nach einem kurzen Umbau der Halle folgte der gemütliche Matinee-Ausklang.

Bericht: Andre Putzke, Foto: privat



Gesang zur Diamantenen Hochzeit

In der evangelischen Kirche in Oeffingen gab es am 06.05.2017 einen besonderen Anlass zur Freude. Unser Sänger Heiner Weier feierte mit seiner Ehefrau Helga Diamantene Hochzeit. Die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes umrahmten die festliche Feier mit den Liedern „Meine Zeit steht in deinen Händen“ und “Singt Dankeslieder“. Zur Freude des Paares war Pfarrer Volker Gemmrich extra für sie angereist. Dieser leitete bereits vor 10 Jahren den Gottesdienst zur Goldenen Hochzeit. Das aktuelle 60. Jubiläum, war auch für ihn ein besonders schönes Ereignis. Den Gottesdienst gestalteten Familienmitglieder mit, so wurde ein Stück mit Cello und Geige gespielt.


Nach dem Gottesdienst fand im Johannessaal ein Ständerling statt, es wurde auf das Wohl des Paares angestoßen und durch die Vorsitzende, Gaby Eckert-Müller, herzlich gratuliert. Es gab noch einen weiteren freudigen Anlass, Heiner Weier feierte am gleichen Tag auch seinen 84. Geburtstag. Dazu gratulierte der Liederkranz von Herzen mit nochmaligem Ständchen. Er wurde besungen mit den Liedern „Heimweh“, “Ich war noch niemals in New York“ und “Ein guter Schluck zur rechten Zeit“.

Die anwesenden Gäste genossen den Nachmittag mit dem Jubelpaar und nutzten die Gelegenheit für Gespräche über vergangene gemeinsame Ereignisse.

Bericht: Andre Putzke, Foto: privat



Großer Applaus für den Sing a Song beim „Festival der modernen Chöre“

Es war am schönen sonnigen Samstag, dem 8. April, da fuhren die Sängerinnen und Sänger gut gelaunt und in freudiger Stimmung nach Schwäbisch Gmünd. Der Chorverband Friedrich Silcher hatte zum „Festival der modernen Chöre“ eingeladen.
Unser Chor nahm als einer von fünf Chören, die Herausforderung zum „gesanglichen Wettstreit“ an. Vor dem Auftritt begannen ab dem frühen Nachmittag die für jeden Chor notwendigen Stellproben auf der Bühne und der Soundcheck. In einem straffen Zeitplan nutzten nacheinander die Chöre die Chance zur optimalen Bühnenpräsentation. Nach knapp vier Stunden war es geschafft, die ca. 120 Sängerinnen und Sänger konnten sich im Foyer vor dem abendlichen Auftritt stärken.

Hans-Albert Schur, Präsident des Chorverbandes Friedrich Silcher, begrüßte zu Beginn des Programms die Konzertbesucher und Teilnehmer herzlich im sehr gut gefüllten Saal.

Bevor die Moderatorin Ingrid Krusch charmant und heiter durch den Abend führte, rief er spontan den Oberbügermeister Richard Arnold für ein Grußwort auf die Bühne. Das Publikum war amüsiert und die Stimmung aufgelockert. Jetzt war die erwartungsvolle Spannung auf die Chorbeiträge spürbar. Teilnehmer waren in diesem Jahr der Männerchor Stimmbänd vom Liederkranz Straßdorf (zugleich Gastgeber), Sing a Song vom Liederkranz Oeffingen, Sotto Voce vom Liederkranz Weiler, Cappello Nero aus Bartholomä und Good Voices vom Liederkranz Mögglingen. Dieser Chormix ergab ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm.


Als zweiter Chor betrat der Sing a Song die Bühne. Sechs ausgewählte Stücke bildeten ein vielfältiges Repertoire. Gesungen wurde italienisch, englisch und deutsch. Gleich zu Beginn wurden die Zuhörer beim „Che bon eccho“ überrascht. Viele Köpfe aus den ersten Reihen drehten sich verwundert um und sahen erstaunt im hinteren Saal sechs singende Kehlen, es widerhallte ein Echo über die Köpfe des Publikums.
Gefühlvoll folgte a capella die besinnliche Ballade „Wie kann es sein“ von den Wise Guys, die unter die Haut ging. Sehr beschwingt wurde dann „On the sunny side of the street“ von Frank Sinatra vorgetragen, viele Zuhörer wippten spontan mit den Knien. Bei „Fly me to the moon“ von Bart Howard, übertrug sich der swingende Rhythmus auf das Publikum, freudige Entspannung schwebte durch den Saal. „Top of the world“ von den Carpenters verzückte erneut die Zuhörer. Mit einer ansprechenden Choreographie bildete das Stück „Time to leave“ von Franz Herzog den Abschluss eines sehr gelungenen Auftritts.

Anita Sasse hatte durch ihre mitreißende Art und einer sehr gelungenen Liedauswahl es wieder einmal geschafft, den Chor hervorragend durch den Abend zu führen. Am Flügel begleitete fingerfertig und virtuos Gregor Wohak den Chor. Bevor der Sing a Song von der Bühne trat, wurde er vom Publikum begeistert bejubelt. Erfreut und erleichtert wurde dies als Lohn dankbar angenommen.


Im Verlauf des Abends waren deutsche und englische Hits, irische Musik, Rock und Pop zu hören, die Zuschauer hatten große Freude und belohnten die einzelnen Darbietungen mit viel Beifall. Hans-Albert Schur bedankte sich nach den jeweiligen Auftritten bei den Chorleitern mit Blumen. Am Ende überreichte er ebenfalls Blumen an die großartige Moderatorin. Er lobte die hervorragende Organisation und den Einsatz der Gastgeber und das zahlreiche Erscheinen der Zuhörer.


Das Festival fand einen krönenden Abschluss mit dem gemeinsamen Abschlusslied „Auf Wiedersehn“, alle Sängerinnen und Sänger versammelten sich dafür auf und vor der Bühne. Das Publikum war von der Stimmung begeistert und sah mit Freude in die vielen zufriedenen Gesichter aller Teilnehmer.

Nach der Veranstaltung trafen sich viele Besucher und Teilnehmer im Foyer des Prediger zum gemütlichen Beisammensein. Einige anwesende Sängerinnen und Sänger nutzten die fröhliche Atmosphäre und stimmten spontan einige Melodien an, der raumfüllende Klang im Foyer beindruckte Alle.

Bericht: Andre Putzke, Fotos: Roger Reddig, Andre Putzke



Jahreshauptversammlung 2017

Am Donnerstag, 30. März fanden sich zahlreiche Sängerinnen und Sänger sowie Gäste im Probenraum im Oeffinger Feuerwehrgerätehaus zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Es standen Ehrungen und Neuwahlen auf dem Programm.
Nach der Totenehrung folgte ein Grußwort von Frau Edeltraud Schurr, Vizepräsidentin des Chorverbandes Friedrich Silcher, an die Mitglieder und Gäste. Sie zeichnete Rüdiger Heuel-Bonrath für 25 Jahre mit der silbernen Ehrennadel aus und dankte ihm für seinen ehrenamtlichen Einsatz in Verein und Chorverband. Mit Blick auf den zu Ehrenden sagte Sie: „Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern das Durchhalten“. Vom Liederkranz erhielt er von der Vorsitzenden ebenfalls eine Urkunde und die silberne Vereinsnadel. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurde Helli Schmieg mit dem silbernen Vereinsabzeichen geehrt, für 10jährige singende Mitgliedschaft erhielten Andreas Walter und Heinz Weber eine Urkunde. Rita Göller bekam für 50 Jahre treue, fördernde Mitgliedschaft eine Urkunde und das goldene Vereinsabzeichen sowie einen kleinen Blumengruß.


von links: Edeltraud Schur, Rüdiger Heuel-Bonrath, Rita Göller, Gaby Eckert-Müller, Andreas Walter

Für die zu Ehrenden sangen beide Chöre gemeinsam: „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ von Reinhard Mey.


Es folgte der Jahresrückblick der Schriftführerin, den stellvertretend Petra Riesner übernahm. Gemeinsame Auftritte des vergangenen Vereinsjahres waren die Mitgestaltung des Zeltgottesdienstes beim Sommerfest des Musikvereins und die Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes für Peter Seidl in der Christus-König-Kirche. Das große Konzert zum 180-jährigen Jubiläum des Liederkranzes im Oktober 2016 in der Christus-König-Kirche mit dem Schulchor der Schillerschule, beiden Chören, dem Solisten und sehr versierten Instrumentalisten war der absolute Höhepunkt des letzten Vereinsjahres.

Der Bericht der Schatzmeisterin Doris Zink präsentierte 2017 sehr positive schwarze Zahlen. Im Anschluss ergänzte die Chorleiterin Anita Sasse in ihrem Bericht noch die vielen kleinen Auftritte, z. B. Ständchen zu runden Geburtstagen, die sich über das Jahr ergaben und lobte den harmonischen ausgeglichenen Zusammenhalt in beiden Chören. Auf die diesjährige Sommermatinee im Juli 2017 wird schon jetzt mit Freude und fröhlicher Erwartung hingearbeitet. Ihr Blick geht auch ins Jahr 2018. Da steht für den Sing a Song ein besonderes Konzert an! Sie dankt dem Vorstand und den Chormitgliedern herzlich für das gute Zusammenwirken.

Der Bericht der Vereinsvorsitzenden Gaby Eckert-Müller beinhaltete die derzeitigen Zahlen; 173 Mitglieder, davon 82 singende, 80 fördernde Mitglieder und 11 Ehrenmitglieder. Im vergangenen Jahr konnten 4 Neumitglieder gewonnen werden.
Sie lobte die Chöre für „das Ziehen an einem Strang“. Auf dieser Basis gelingen Konzerte und Veranstaltungen wie das Schlachtfest. Ihr herzlicher Dank galt dem Vereinsausschuss, den Notenwarten, dem Fahnenträger, den Organisationsteams und den vielen fleißigen Helfern aus den Familien und dem Freundeskreis der Sänger und Sängerinnen. Ein besonderer Dank ging an den stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Walter für das Führen von C-Kalender und Homepage sowie an den Ehrenvorsitzenden Roger Reddig, der weiterhin die Kulturgemeinschaft führt und mit Hilfe, Rat und Tat und einem breit gefächerten Wissen zur Verfügung steht. Ein bunter Blumenstrauß ging als besonderer Dank an die Chorleiterin Anita Sasse. Die Zusammenarbeit ist mit ihr ein besonderes Vergnügen.
Anschließend bestätigte der Kassenprüfer Günther Higlister eine bestens geführte Kasse. Die Schatzmeisterin und der Vereinsvorstand wurden entlastet.
Andreas Walter dankte der Vorsitzenden Gaby Eckert-Müller mit einem wunderschönen Blumengruß für ihren Einsatz im letzten Jahr.

Im Anschluss fanden Neuwahlen statt. Wiedergewählt wurden für weitere 2 Jahre: der stellvertretende Vorsitzende Andreas Walter, Schatzmeisterin Doris Zink, die Beisitzerinnen Renate Engelhardt, Heidi Looß und Petra Riesner und der Kassenprüfer Günther Higlister. Alle nahmen die Wahl an und dankten herzlich für das Vertrauen. Rüdiger Heuel-Bonrath verlässt als Beisitzer das Vorstandsteam. Er hat sich über viele Jahre für den Verein intensiv eingebracht. Durch sein Engagement wurde der zweite Chor des Liederkranzes, der Sing a Song ins Leben gerufen – welch Erfolg! Ihm wurde für seine langjährige engagierte Mitarbeit mit einem Präsent herzlich gedankt. Helmut Baumgart stellte sich weiterhin als Fahnenträger zur Verfügung. Die Pressearbeit übernimmt Andre Putzke.

Nach dem Dank an das Organisationsteam der Jahreshauptversammlung rundete zum Abschluss der Chor Sing a Song mit einem ganz besonderen Lied „Che bon eccho“ von Orlando di Lasso den Abend ab.

Bericht und Fotos: Andre Putzke



Jahreshauptversammlung 2017 in der Fellbacher Zeitung

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fellbacher Zeitung

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Traditionelles Schlachtfest 2017

Das 15. Schlachtfest lebte von und mit einer großen Fangemeinde

Das Schlachtfest war auch dieses Jahr am 3.Sonntag im Januar ein beliebtes Ziel! Noch vor 11 Uhr strebten viele Gäste in die Festhalle, um für sich und ihre Freunde Plätze zu ergattern und bereits kurz vor 12 Uhr hatten wir ein volles Haus.
Der Eingangsbereich im Frühlings-Look, liebevoll dekorierte Tische sowie Strohballen plus bunte Primeln auf der Bühne hießen die Gäste willkommen.
Die Musiker des Musikvereins mit ihrem neuen Dirigenten, Gunnar Dieth, trugen mit ihrer fetzigen Musik maßgeblich dazu bei, dass in der Festhalle eine fröhliche Stimmung aufkam – auch ein Garant für den großen Erfolg des Schlachtfestes.


Auf den großen Ansturm zur Mittagszeit hatte Petra Riesner ihr 16-köpfiges Bedien-Team im Service perfekt vorbereitet.


Das 15-köpfige Küchenteam unter der Leitung von Patricia Trieb, Claudia Mehrle und Renate Engelhardt brachte wieder unzählige Schlachtplatten mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, Leber- und Griebenwürste, Salzfleisch oder Maultaschen mit Kartoffelsalat über den Tresen und die Essensträger servierten sie den hungrigen Gästen. Es wurden insgesamt ca. 400 Essen ausgegeben.

Unser Fest war dieses Jahr so gut besucht, dass wir gegen 13.30 Uhr leider verkünden mussten, dass Sauerkraut und Kartoffelpüree bereits ausgegangen sind, aber unsere Gäste haben bereitwillig umdisponiert und kleine Veränderungen in Kauf genommen.

Wer wollte, konnte das Essen mit einem Verdauungsschnäpschen abrunden.
Als süße Variante wartete das üppige Kuchenbüfett auf unsere Gäste. Auch das dort eingesetzte Team unter der Leitung von Katja Schläfke-Neumann war gut vorbereitet. Alle 41 selbst gebackenen Kuchen und Torten fanden ihre jeweiligen Liebhaber (die Torten gut gekühlt in den dafür vorgesehenen Vitrinen).

Als Vorsitzende des Liederkranzes war meine Freude sehr groß, dass das Schlachtfest auch in diesem Jahr ein richtiges Familienfest der Freunde und Förderer des Liederkranzes mit seinen beiden Chören war.
Mein herzlicher Dank geht an die Sängerinnen/Sänger mit ihren Partnern/Partnerinnen, sowie unsere Chorleiterin mit ihrem Ehemann, die dazu beigetragen haben, dass wir gemeinsam wieder ein Fest in dieser Größenordnung durchführen konnten.
Und jetzt sind wir natürlich gespannt, welches Ergebnis uns unsere Schatzmeisterin, Doris Zink, bald servieren wird…?

Bericht und Fotos: Gaby Eckert-Müller



Schlachtfest 2017 in der Fellbacher Zeitung

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fellbacher Zeitung

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Aktuelles aus dem Jahr 2017


Liederkranz-Chor und Chor Sing a Song feiern gemeinsam Weihnachten

Ein mit roten Kugeln behängter großer Tannenbaum und festlich geschmückte Tische, so verändert erkannten die Sänger ihren Chorprobenraum kaum wieder. Die Eintreffenden luden ihre Schätze für das Büffet auf separate Tische, die sich bald unter den delikaten Köstlichkeiten bogen. Man konnte sich nicht satt sehen an den kreativen Kompositionen. Auch der Blick auf das Nachtischbüffet machte Lust auf etwas Süßes.


Laut und fröhlich ging es zu. Auch ein Geburtstag konnte gefeiert werden. Der Gesamtchor gratulierte Hanna Hartl mit „Welch ein Geschenk ist ein Lied“. Aber in dem Trubel waren auch besinnliche Texte und heitere Geschichten willkommen. Rose Marie von Schnakenburg und Christa Götz hatten sich darauf vorbereitet.


Das Männerquintett „Quintessenz“ stimmte unter Leitung von Anita Sasse „In das Warten dieser Welt fällt ein strahlend helles Licht“ an. Das Gedicht „Markt und Straßen stehn verlassen“ ließen die drei Bässe und zwei Tenöre in ungewohnter Fassung erklingen. In der Bearbeitung von Hermann Ophoven verzauberte der Text die Zuhörer. Unter großem Applaus schlossen sie ihren akustischen Beitrag mit „Bethlehem, du kleine Stadt“.


Vorsitzende Gaby Eckert-Müller freute sich, dass fast alle Sänger beider Chöre der Einladung zur Adventsfeier gefolgt waren. Sie dankte Chorleiterin Anita Sasse für ihre Verdienste um die Chöre im vergangenen Jahr und ließ sie aus einem Korb ein kleines Geschenk entnehmen. Alle, die viel für das erfolgreiche Sängerjahr geleistet haben, durften ebenfalls in den Korb greifen. Niemand wurde von ihr vergessen. Ganz besonders dankte sie aber ihrem Stellvertreter Andreas Walter für seine Unterstützung. Sie freute sich, als er ihr als Dankeschön der Chöre einen Engel überreichte, der sie auf Flügeln durch das Jahr tragen soll. Für alle Sängerinnen und Sänger standen Flaschen Fellbacher Wein bereit, die am Ende der Veranstaltung mitgenommen werden durften.

Jetzt können sich die Sänger über die Festtage ein wenig ausruhen, denn im Januar geht es schon wieder an die Vorbereitungen für das Schlachtfest, das am Sonntag, 22. Januar in der Oeffinger Festhalle stattfindet.

Bericht: Gisela Reddig Fotos: Roger Reddig



Begeisterte Zuhörer beim Jubiläumskonzert

180 Jahre Oeffinger Liederkranz – ein Grund für ein Festkonzert!

Alle Mitwirkenden wurden am letzten Samstag, 22.10.2016, beim Jubiläumskonzert in der Christus-König-Kirche vom begeisterten Publikum gefeiert, darunter viele Ehrengäste. Zum Abschluss gab es Standing Ovations …

Für das Programm hatte Chorleiterin Anita Sasse zeitgenössische Lieder unterschiedlicher Art ausgewählt. Den Abend eröffnete der Schulchor der Schillerschule unter der Leitung von Claudia Rosenbaum und Anita Sasse. Die Kinder, die Hälfte davon Zweitklässler und erst seit ca. vier Wochen im Chor, sangen alle sieben Lieder auswendig und hatten dazu noch Gesten und Tanzschritte einstudiert. Sie begrüßten die Zuhörer mit dem fröhlichen Lied „Sali bonani“ aus Simbabwe, bevor Laura Fröhlich aus dem Chor Sing a Song das Mikrofon übernahm und das Publikum ebenfalls willkommen hieß. Charmant und sachkundig führte sie die Zuhörer durch das abwechslungsreiche Programm der Kinder. Beim Abschlusslied „He´s got the hole world“ sangen die Schüler die letzte Strophe zusammen mit dem Publikum.


Nachdem der Schulchor unter großem Jubel den Altarraum verlassen hatte, folgte der Chor Sing a Song mit einem 2. Programmteil. Die Sängerinnen und Sänger hielten brennende Lichter in den Händen, als sie Aufstellung nahmen und das bekannte Lied „Hallelujah“ von Leonhard Cohen anstimmten, ein sehr stimmungsvoller Auftakt für den Gospel-Teil. Auch der Sing a Song trug seine Lieder auswendig und mit kleinen Choreografien untermalt vor. Es gab viel Applaus. Begleitet wurde der Sing a Song von einer kleinen Instrumentalgruppe bestehend aus E-Piano, Cajon und Kontrabass.


Danach folgte der Höhepunkt des Konzertes - die Kantate „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von Klaus Heizmann aus dem Jahre 2014. Unter der Gesamtleitung von Anita Sasse fanden sich knapp einhundert Mitwirkende zusammen: Die Sängerinnen und Sänger des Liederkranz-Chores und der Chor Sing a Song , als Tenorsolist Andreas Großberger aus Stuttgart, Gregor Wohak am E-Piano, ein Orchester bestehend aus Streichensemble, Querflöte, Oboe, Klarinette und Pauken, sowie eine Sprecherin und ein Sprecher. Den Besuchern bot sich ein imposantes Bild und was folgte war überwältigend. Über 90 Stimmen erhoben sich und „brausten wie das Meer“ durchs Kirchenschiff, wie es in einem der Liedtexte heißt. Bestehend aus sieben Liedern, verbunden durch Sprecherstellen, zeigt die Kantate auf, was Lieder und Gesang bewirken können: Hilfe in schweren Zeiten, Zuversicht, neue Kraft. Frohe Lieder stecken an, lassen Gefühlen Flügel wachsen. Dankbarkeit, Freude, Jubel, Trauer – alles lässt sich mit Liedern ausdrücken. Die Chöre stellten unter Beweis, dass sich die Probenarbeit der letzten Monate gelohnt hat.


Mit Andreas Großberger hatte ein brillanter Tenor den solistischen Part übernommen.

Dazu kamen tolle Musiker, allesamt Könner an ihren Instrumenten. Anita Sasse gelang es, alle Beteiligten unter einen Hut zu bringen und das Ergebnis war eine „grandiose Veranstaltung“. Dies meinte nicht nur der erste Bürgermeister der Stadt Fellbach, Herr Günter Geyer, der zum Jubiläum gratulierte und eine Jubiläumsgabe samt Urkunde in Aussicht stellte.


Gaby Eckert-Müller, Vorsitzende des Liederkranzes, bedankte sich bei allen Mitwirkenden, besonders bei Anita Sasse für ihr unglaubliches Engagement als Chorleiterin. „Sie ist einfach die Richtige für uns!“. Einen Blumenstrauß gab es nicht nur für sie, sondern auch für Frau Rosenbaum von der Schillerschule und Andreas Großberger, den Solisten. Ihr herzlicher Dank ging an alle Sängerinnen und Sänger der Chöre, den Schulchor, die Moderatorin, die beiden Sprecher, an Andi Bauer für die Bildpräsentation, Michael Müller für die Technik, allen Helfern vor und hinter den Kulissen und ebenso den Förderern und Unterstützern des Liederkranzes, ohne die ein solcher Abend nicht möglich wäre. Im Anschluss bedankte sich Roger Reddig, Ehrenvorsitzender des Liederkranzes, im Namen der Chöre mit einem großen Blumenstrauß bei Gaby Eckert-Müller für ihr Engagement.

Danach wurden die Besucher mit einem herzlichen Dankeschön für ihr Kommen und dem Titel „Singt Dankeslieder“ als Zugabe in den Abend verabschiedet. Ein fulminantes Jubiläumskonzert, das sich hören und sehen lassen konnte!

Bericht: Elke Schulze Fotos: Thomas Sasse



Jubiläumskonzert in der Fellbacher Zeitung

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fellbacher Zeitung

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Einladung zum Jubiläumskonzert in der Fellbacher Zeitung

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fellbacher Zeitung

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Überraschungsgesang

Im Probenraum gut eingesungen spazierte ein großer Teil des Chores Sing a Song am Samstag, dem 10.09.2016, hinüber zum Schlössle. Dort wurde gerade eine Mitsängerin getraut. Als sie mit ihrem Ehemann heraus kam, war die Überraschung groß: der Sing a Song stand Spalier und natürlich gab es ein Ständchen für das Hochzeitspaar.

Nach "What a wonderful world" und "Top of the world", sowie herzlicher Gratulation wurde gemeinsam mit einem Glas Sekt auf das Wohl des Paares angestoßen, bevor sie mit ihren Gästen zur weiteren Feier aufbrachen.


Bericht: Gaby Eckert-Müller, Fotos: privat



Traditionelle Abschlusshocketse

Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten Liederkranz-Chor und Chor Sing a Song gemeinsam den Beginn der Sommerpause

Die Sängerinnen und Sänger beider Chöre und ihre Partner ließen es sich gut gehen. Auch die Freunde, die beim Schlachtfest mithelfen, feierten mit. Zunächst befeuchtete der Inhalt eines gespendeten Bierfasses die trockenen Kehlen, bevor es später zum Wein überging. Auch dieser wurde gespendet. Auf Biertischen war eine Armee leiblicher Genüsse aufgebaut worden. Die singenden Köchinnen und Köche überboten sich mit Salatkreationen und Vorspeisen zum warmen Fleischkäse. Auch das Nachtischbüffet ließ keine Wünsche offen und verführte viele zum „Nachschlag“ fassen. In weiser Voraussicht war rechtzeitig an ein Verdauungsschnäpschen gedacht worden.



Vorsitzende Gaby Eckert-Müller freute sich, dass es fast alle Sänger einrichten konnten, an diesem Abend dabei zu sein. Bei dem kleinen internen Fest der Chöre rankten sich die Gespräche um gemeinsame Erlebnisse bei der Chorausfahrt nach Alpirsbach, über Auftritte und Termine, die noch zu bewältigen sind. Überrascht blieben Spaziergänger stehen und lauschten, als Chorleiterin Anita Sasse ihre Sängerinnen und Sänger zum gemeinsamen Singen animierte.

Nach der Sommerpause geht es verstärkt an die Vorbereitungen für ein Konzert, das zum diesjährigen Jubiläum „180 Jahre Oeffinger Liederkranz“ am 22. Oktober in Christus-König zur Aufführung kommen soll. Auch die kleinen Sänger aus der Schillerschule sind dann mit von der Partie.

Bericht und Fotos: Gisela Reddig



Gemeinsame Chorausfahrt nach Alpirsbach

Am Samstagvormittag trafen sich 51 Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre des Liederkranz Oeffingen, Liederkranzchor und Sing a Song, samt Chorleiterin Anita Sasse zum ersten gemeinsamen Tagesausflug. Der Reisebus stand bereit, alle waren pünktlich und los ging es über die A 81 Richtung Nordschwarzwald. Trotz vieler dunkler Wolken hielt das Wetter und schon auf der Fahrt herrschte beste Stimmung. Als der Bus in Alpirsbach ankam, schien sogar die Sonne. Zuerst stand eine Führung durch das Brauereimuseum und das historischen Sudhaus bei Alpirsbacher Klosterbräu auf dem Programm. Die Gruppe wurde geteilt und bekam Einblicke in das traditionelle Handwerk der Bierherstellung und in die Firmengeschichte. Die Brauereimitarbeiter waren bestens gelaunt und erzählten auch lustige Anekdoten aus der guten alten Zeit. Es wurde viel gelacht und die gute Laune hielt an, denn anschließend traf man sich im Brauereikeller zu einer kleinen Verkostung. Jeder durfte sich zwei Biere aussuchen aus der großen Palette – oder auch alkoholfreie Getränke - und später im Brauereiladen gab es noch einen kleinen Bierkrug als Präsent.

Nächster Programmpunkt war die Führung durch das ehemalige Benediktinerkloster Alpirsbach. Erst ging es in die romanische Klosterkirche, die heute der evangelischen Kirchengemeinde für Gottesdienste zur Verfügung steht. Nur ein spätgotischer Marienaltar hat die Jahrhunderte überstanden. Bestaunt wurde die mächtige Orgelskulptur, 2008 erbaut, die 16,5 t wiegt und auf einem Luftkissen ruht. Für Konzerte wird sie vor den Altar gefahren. Weltweit gibt es nur vier Instrumente in dieser Art. Anschließend wurde der ehemalige Schlafsaal der Mönche besichtigt, später genutzt als evangelische Klosterschule. Danach ging es in die Wärmestube und weiter in den spätgotischen Kreuzgang.

Aus einer bestimmten Ecke soll die Akustik besonders gut sein, das wurde natürlich sofort überprüft. Schnell stellte man sich zusammen und stimmte ein Lied an. Test bestanden! Damit endete die Führung und der Chor ging zurück in die Klosterkirche. Vor dem Altar und geleitet von Anita Sasse wurden nochmals die „Irischen Segenswünsche“ gesungen. Das war ein ganz besonderes Erlebnis, auch für die übrigen Besucher der Klosterkirche, die innehielten und erfreut zuhörten.

Bis der Bus weiterfuhr war noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Einige gingen Kaffee trinken, viele gönnten sich ein Eis. Es schloss sich eine Fahrt durch den Schwarzwald an bis nach Holzbronn ins „Krabba-Nescht“. In diesem urgemütlichen, originellen Lokal klang der Abend aus bei netten Gesprächen und leckeren schwäbischen Spezialitäten.

Auf der Heimfahrt nach Oeffingen regnete es, aber das störte niemanden. Im Bus wurde gesungen, geschwätzt und gelacht. Alle waren sich einig: Doris Zink und Sabine Bausenhart haben den Ausflug hervorragend organisiert und geleitet. Es war ein sehr schöner Tag. Herzlichen Dank dafür !

Bericht: Elke Schulze
Fotos: Sabine Fischer-Uhl, Doris Zink



Sing a Song begeistert das Publikum beim Festival der jungen Chöre

Seit dem Jahr 2005 veranstaltet der Chorverband Friedrich Silcher das „Festival der jungen Chöre“, bei dem sich jeder Teilnehmer in einem Auftritt von ca. 20 Minuten präsentiert. Dadurch ergibt sich ein abwechslungsreiches, ansprechendes Programm, das die gesamte Bandbreite moderner Chormusik widerspiegelt. Teilnehmer waren in diesem Jahr die Sängervereinigung Plüderhausen, zugleich Gastgeber, Sing a Song vom Oeffinger Liederkranz, TonArt Plüderhausen, Mixed Generation Herlikofen, VIVA Musica Burgstetten und voice-net Rehnenhof . Am Samstagnachmittag trafen die Chöre nacheinander in der Staufenhalle in Plüderhausen ein, um auf der Bühne Soundcheck und Stellprobe zu absolvieren. Im Anschluss konnten sich die Sängerinnen und Sänger im eigens dafür eingerichteten Festivalcafé vor dem abendlichen Auftritt stärken.

Hans Albert Schur, der Präsident des Chorverbandes Friedrich Silcher, begrüßte zu Beginn des Programms die Konzertbesucher und Teilnehmer in der gut gefüllten Staufenhalle. Er gab dann das Mikrofon an die Moderatorin Ingrid Krusch aus dem Präsidium des Chorverbandes weiter, die charmant und kurzweilig durch den Abend führte.

Als zweiter Chor betrat Sing a Song vom Oeffinger Liederkranz die Bühne. Sein Repertoire war so bunt und abwechslungsreich wie die farbigen Schals der Sängerinnen und Sänger. Gesungen wurde italienisch, französisch, englisch und deutsch. Gleich zu Beginn überraschten sie die Zuhörer beim „Che bon eccho“, als von der Empore ein Echo aus 6 Kehlen widerhallte. Danach erklang das wundervolle Lied „cerf-volant“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ - sehr schön nur von den Frauen gesungen. Dann kamen wieder Alle zum Einsatz. „On the sunny side of the street“ von Frank Sinatra wurde sehr beschwingt vorgetragen. Es folgte a cappella die Ballade „Wie kann es sein“ von den Wise guys, die unter die Haut ging. Mit einer ansprechenden Choreographie bildeten die Stücke „Sing a Song“ von den Carpenters und „Goodnight, sweetheart“ den Abschluss eines sehr gelungenen Auftritts.

Anita Sasse hatte den Chor mit ihrer mitreißenden Art und einer sehr gelungenen Liedauswahl wieder einmal perfekt vorbereitet und hervorragend durch den Abend geleitet. Das Publikum war begeistert und bejubelte jeden Titel.

Begleitet wurde unser Chor Sing a Song ganz exzellent am Flügel von Gregor Wohak.

Im Verlauf des Abends waren deutsche und englische Hits, sakrale Musik, Rock, Pop und karibische Klänge zu hören, die Zuhörer hatten große Freude und belohnten die einzelnen Darbietungen mit viel Beifall.
Zum Abschlusslied versammelten sich alle 6 Chöre auf der Bühne. Hans Albert Schur bedankte sich bei den Chorleitern mit Blumen und lobte die hervorragende Organisation und den Einsatz des Gastgebers sowie die Disziplin der Chöre, die den Zeitplan genau eingehalten hatten. Er verabschiedete sich vom Publikum und forderte auf, die ausgeteilten Leuchtstäbchen zu aktivieren. Das Hallenlicht wurde gedimmt und mit dem von ca. 200 Sängerinnen und Sängern gemeinsam gesungenen „You raise me up“ fand eine sehr gelungene Veranstaltung ihren krönenden Abschluss.

Bericht: Elke Schulze
Fotos: Micha Müller



Sänger mit Standing Ovations geehrt

Als Ewald Fritzle und Heiner Weier die Bühne betraten, brauste Jubel auf. Sie singen nicht nur seit 50 Jahren im Chor, sondern haben auch ihre handwerklichen Talente immer dem Verein zur Verfügung gestellt. Sie packen an, wenn es nötig ist. Anita Hielscher vom Chorverband Friedrich Silcher zeichnete sie mit der goldenen 50-Jahre-Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes aus und die Vorsitzende Gaby Eckert-Müller mit dem Goldenen Vereinsabzeichen. Heiner Weier griff zum Mikrofon. Er sei es nicht gewöhnt, über den „Schellenkönig“ gelobt zu werden. Er handle nach dem olympischen Spruch „Dabeisein ist alles“. Aber beide Sänger sind nach wie vor im Chor als gute Stimmen im Bass und Tenor sehr geschätzt.

Außerdem wurde Manfred Holzschuh für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Da er bereits vor zehn Jahren das Goldene Vereinsabzeichen erhalten hatte, dankte ihm Gaby Eckert-Müller mit einer Urkunde und einem guten Tropfen für seine Treue zum Verein. Weiter wurde Franz Lawitschka für 50 Jahre Mitgliedschaft mit der Goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. Seit 25 Jahren sind Edeltraut Burk, Siegfried Multerer und Siegfried Mutschler fördernde Mitglieder. Sie erhielten das Silberne Vereinsabzeichen.

Den Jubilaren zu Ehren sang der große Chor des Liederkranzes das umgedichtete Geburtstagsständchen „Du bekommst heut‘ eine Ehrung“ und das Lieblingslied der Chöre „Welch ein Geschenk ist ein Lied“, das aus der Feder von Reinhard Mey stammt.
Gaby Eckert-Müller berichtete, dass der Verein insgesamt 179 Mitglieder zählt. Davon singen 84 in den Chören, 79 Mitglieder fördern den Verein und 16 Ehrenmitglieder unterstützen ihn. In den vergangenen Monaten konnten dank einiger offener Chorproben sieben neue Sängerinnen und Sänger gewonnen werden.
Das vergangene Jahr war mit vielen Terminen gefüllt. So fiel der amüsante Rückblick von Gisela Reddig recht umfassend aus. Bei zahlreichen Auftritten und Festen waren die Sänger aktiv. Vor allem das Jubiläumskonzert „10 Jahre Sing a Song“ bündelte und brauchte die Kräfte aller. Als Anerkennung und Dank durfte der Chor ein volles Haus erleben und den Erfolg spüren und genießen. Auftritte, Ständchen, Ausflug und Feiern endeten zumeist mit einem geselligen Beisammensein, bei dem das gute Essen nicht fehlen durfte.
Für Chorleiterin Anita Sasse liegt der Reiz und der Charme eines Chorjahres in der Herausforderung und in der Abwechslung. Auch in diesem Jahr stehen schon einige Auftritte fest. Im April wird Sing a Song wieder beim Festival der Jungen Chöre in Plüderhausen teilnehmen. Der Gesamtchor wird kurz vor der Sommerpause die Verabschiedung von Diakon Peter Seidl mitgestalten und am 22. Oktober zum 180-jährigen Jubiläum des Vereins ein Konzert in Christus-König geben. Anita Sasse hob besonders die gegenseitige Unterstützung und das Zusammenarbeiten der Chöre hervor. „Das prägt unsere Gemeinschaft, und dieser freundschaftliche Umgang miteinander ist mir, neben dem Musikalischen, ebenfalls sehr wichtig“.

Chorarbeit mit zwei Chören auf hohem Niveau und anspruchsvolle Auftritte haben ihren Preis. Trotz großer Spendenbereitschaft und Zuschüssen im Rahmen der Vereinsförderung konnte Schatzmeisterin Doris Zink der Versammlung keine schwarze Zahl präsentieren.
Nach der Entlastung der Schatzmeisterin und des Vorstands wurde zu den Neuwahlen übergeleitet. Die Vorsitzende Gaby Eckert-Müller wurde in geheimer Wahl einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Der stellv. Vorsitzende Andreas Walter dankte ihr für ihren großen Einsatz für die Chorgemeinschaft.



Die Beisitzer Rainer Engelhardt, Roger Reddig und Pat Trieb wurden einstimmig per Handzeichen wiedergewählt. Christine Hoffmann, die bereits Mitglied im Ausschuss ist, übernimmt das Amt der Schriftführerin. Der frei gewordene Posten eines Beisitzers wurde mit Sabine Bausenhart besetzt. Anette Berroth wurde in ihrem Amt als Kassenprüfer bestätigt.
Vorsitzende Gaby Eckert-Müller bedauerte, dass Gisela Reddig für das Amt der Schriftführerin nicht mehr kandidiert hatte. Sie dankte ihr für ihren langjährigen intensiven Einsatz für den Liederkranz mit einem Präsent, die Sänger fielen in den Dank mit donnerndem Applaus ein.



Bericht: Gisela Reddig
Fotos: Roger Reddig



Artikel der Jahreshauptversammlung in der Fellbacher Zeitung

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fellbacher Zeitung

Zur Fellbacher Zeitung


Artikel über die Trägerin der Ehrenplakette Fellbach in der Fellbacher Zeitung

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fellbacher Zeitung


Schlachtfest mit Tradition und einer großen Fangemeinde

Die Sänger beider Chöre haben am Sonntag ihre sängerischen Qualitäten hintan gestellt und sich als gute Gastgeber erwiesen. Schon vor 11 Uhr standen die ersten Gäste vor der Festhalle, um für sich und ihre Freunde Plätze zu belegen. Ein frühlingshaft geschmückter Eingangsbereich, liebevoll zum Thema Schlachtfest dekorierte Tische und Strohballen auf der Bühne hießen die Gäste willkommen.

Schlachtplatten mit Kraut und Kartoffelpüree, mageres Salzfleisch oder Maultaschen mit Kartoffelsalat warteten auf hungrige Besucher. Das 15-köpfige Küchenteam, das in diesem Jahr von Pat Trieb und Claudia Mehrle angeführt wurde, kam gehörig ins Schwitzen, doch alles klappte perfekt. „Wir haben gut geplant und das Speisenangebot etwas gestrafft. Alles, was wir vorbereitet haben, ist rausgegangen. Das war eine Spitzenleistung aller Helfer“, stellten Pat Trieb und Claudia Mehrle zufrieden fest.



Auf den großen Ansturm zur Mittagszeit hatte Petra Riesner ihr 25-köpfiges Team im Service sehr gut vorbereitet. Wenn es dennoch zu kleinen Verzögerungen kam, zeigten die Gäste viel Verständnis. War doch zur Hauptessenszeit fast kein freier Platz mehr zu entdecken.

Mit einem Verdauungsschnäpschen konnte das Essen abgerundet werden. Wer Lust auf ein Dessert hatte, begab sich zum Kuchenbüfett. Alle 46 gelieferten Kuchen und Torten fanden reißenden Absatz. Für die Aufbewahrung von Sahnetorten standen Kühlvitrinen bereit. Wer für nachdrängende Gäste seinen Platz räumen wollte, ließ sich seine Kuchenauswahl einfach einpacken.



Gaby Eckert-Müller, die Vorsitzende des Vereins, freute sich, dass das Schlachtfest auch in diesem Jahr wieder zu einem richtigen Familienfest der Freunde und Förderer des Liederkranzes mit seinen beiden Chören geworden ist. Sie dankte vor allem dem Musikverein, dessen Blaskapelle unter der Leitung von Hans Bachstetter zwei Stunden lang nicht nur für prächtige Stimmung sorgte, sondern auch ein Garant für den großen Erfolg des Schlachtfestes ist.

Gisela Reddig
Fotos: Gisela Reddig



Ein munterer Abend mit viel Gesang und kulinarischen Genüssen: die Weihnachtsfeier des Liederkranz-Vereins

Das Chorjahr 2015 neigt sich dem Ende zu und deshalb ist es wieder soweit: Zeit für die alljährliche Weihnachtsfeier, die der Liederkranz-Chor und der junge Chor Sing a Song traditionell gemeinsam feiern. Und so treffen am Donnerstag, den 10. Dezember, ab 18:45 Uhr zahlreiche Sängerinnen und Sänger im Proberaum ein – und staunen nicht schlecht: ein riesiger, leuchtender Weihnachtsbaum sorgt für zauberhafte Adventsstimmung, die Tische sind geschmückt mit Tannennadeln, Deko, Pralinen und Nüssen.

Schon nach kurzer Zeit ist das Buffet reichlich bestückt. Alle haben ihren Teil dazu beigetragen und köstliche Salate, frisches Brot, Vorspeisen-Variationen und eine Käseplatte laden zum Zugreifen ein. Gleich daneben wölbt sich der Tisch unter der Vielzahl der süßen Nachspeisen.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Andreas Walter spricht die Eröffnungsworte und verliest einen Brief der Vorsitzenden Gabriele Eckert-Müller, die aus dem wohl verdienten Urlaub grüßt und an diesem Abend aus der Entfernung ihr Glas erhebt. Ein weiterer Gruß kommt von dem ebenfalls im Urlaub verweilenden Ehrenvorsitzenden Roger Reddig, der zur Begeisterung aller im Vorfeld für die Getränke gesorgt hat, die an diesem Abend frei sind. Nachdem das Buffet feierlich eröffnet ist, strömen die Feiernden mit Teller und Glas ausgestattet zu den Speisen und der Getränke-Bar.

Der erste Hunger ist gestillt und so geht es weiter mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungs-Programm. Die Männer des Sing a Song, inzwischen bekannt als „Quint-Essenz“, geben ein Lied zum besten, das der weibliche Teil des Chors bis dahin noch nicht kannte. Der Applaus ist ihnen gewiss und die harmonischen Töne überzeugen Alle. Danach tragen einige Chormitglieder besinnliche, lustige und feierliche Geschichten und Gedichte vor. Und es wäre nicht der Liederkranz-Verein, wenn nicht zwischendurch immer wieder gemeinsam Weihnachtslieder gesungen werden.

Die meisten haben ihr Dessert verputzt, als sich das Programm seinem Höhepunkt neigt: die Damen aus der Altstimmenriege des jungen Chors „fahren“ mit ihrem Papp-Bus ein und werden von Anfang an laut beklatscht. Der Auftritt als „schräge Engel“ hat bereits Tradition, aber in diesem Jahr haben sich die Damen selbst übertroffen. Im Rockeroutfit und mit wallenden Perücken singen sie selbst getextete Lieder, bei denen sich die Zuhörer vor Lachen krümmen. Es wird eifrig Beifall geklatscht und es folgen Zugabe-Rufe, die natürlich auch erhört werden.

Nach dieser Unterhaltung wird erst einmal ein Schnaps gereicht, und Andreas Walter und Doris Zink erheben sich, um Dankesworte zu sprechen. Wie jedes Jahr haben sich zahlreiche Vereinsmitglieder durch ihre Mitarbeit ausgezeichnet. Noten verwahren, Protokolle und Presseberichte schreiben, die Vereinskasse führen oder das aufwendige Schlachtfest organisieren – ohne dies Tätigkeiten könnte ein Verein nicht bestehen und so gilt den Helfern ein extra Dank. Im Namen von Gabriele überreicht Andreas noch ein Geschenk an die fleißigen Sänger und Sängerinnen. Und auch alle anderen gehen nicht leer aus: für Jeden gibt es eine Flasche Wein und einen Schokoweihnachtsmann. Chorleiterin Anita Sasse lädt ein, ein letztes Lied zu singen. Dann lassen alle bei Wein und Wasser den Abend gemütlich ausklingen.

Laura Fröhlich
Foto: Doris Zink



Chöre stimmen mit musikalischer Weihnachtsgeschichte auf die besinnliche Zeit ein

Was gibt es Schöneres, als den ersten Advent mit festlicher Musik zu beginnen? Das dachten sich auch zahlreiche Besucher, die sich anschließend an den Sonntagsgottesdienst in der Christus-König-Kirche auf eine lebendige Aufführung freuten.
Zur Eröffnung des Adventsmarktes in Oeffingen hatte der Sing a Song-Chor, der Liederkranz-Chor und der Kinderchor der Schillerschule zu einer weihnachtlichen Matinee eingeladen.

Die Weihnachtsgeschichte rund um die Geburt Jesus Christus war Thema der Kleinen Kantate zur Weihnachtszeit „Lasset uns nun gehen nach Bethlehem“ von Klaus Heizmann. In großer Zahl hatten sich die Sänger der beiden Oeffinger Chöre vor dem Altar versammelt und gaben zusammen mit den Kindern des Grundschulchors ein stimmiges Bild ab. Schon bei den ersten Klängen von „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht“ mag so manchem Zuhörer das Herz aufgegangen sein, dann fielen die hellen Kinderstimmen mit ein und sorgten für reichlich Gänsehaut. Die Vielzahl von Alt und Jung, die instrumentale Begleitung und stimmungsvolle Lichtbilder machten die Kantate zu einem fesselnden Erlebnis.

Eine ganze Zeit lang hatten sich die drei Chöre auf das Konzert vorbereitet und die Mühe hatte sich mehr als gelohnt: Die Sänger und Sängerinnen harmonierten außerordentlich gut miteinander und trugen die einzelnen Stücke sicher und gefühlvoll vor, was auch der Leistung der Chorleiterinnen zu verdanken war. Anita Sasse dirigierte die Aufführung gewohnt souverän und hatte im Vorfeld zusammen mit Schulchorleiterin Claudia Rosenbaum die Nachwuchs-Sänger bestens auf ihren Auftritt vorbereitet. Auch instrumental hatte die Kantate Einiges zu bieten: Gregor Wohak begleitete die Sängerinnen und Sänger verlässlich und professionell auf dem E-Piano, Barbara Bachl an der Querflöte und Ingeborg Zimmermann-Vielhauer an der Oboe verliehen der Musik einen besonderen Zauber. Zwischen den einzelnen Liedern sprachen Alexander und Stefan Sasse besinnliche Zwischentexte, die das Geschehen in Bethlehem in zeitgemäßer Form beschrieben. Nachdem das letzte „Halleluja“ erklungen war, ernteten die Musiker und die Chöre viel Applaus.

Mit frohen Herzen machten sich die Besucher anschließend auf in die Schulstraße, um dort nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Christoph Palm und Sebastian Aupperle bei Punsch und einem herzhaften Mittagessen den Oeffinger Adventsmarkt zu genießen.

Laura Fröhlich
Foto: Harald Koschke



„Quintessenz“ begeistert beim bunten Herbstnachmittag

Fünf Sänger aus dem Chor „Sing a Song“ des Oeffinger Liederkranz bereicherten das Programm am Montagnachmittag in der Schwabenlandhalle mit ihrem a Cappella-Gesang.

Die Harmonie der Freundschaft brachten sie mit dem Geiersong aus dem Dschungelbuch zu Gehör. Bei dem „Männer Boogie Blues“ hörten alle Männer im Saal verzückt zu: „So ein Mann ist einfach etwas Wunderbares …“. Das Publikum klatschte begeistert mit. Nach diesen beiden schmissigen Songs zeigte sich das Quintett von seiner besinnlichen Seite. Das Lied über die Untreue „In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad“ von Friedrich Silcher ließen sie zart und mitfühlend erklingen. Das war so schön, dass das Publikum eine Zugabe forderte. Moderatorin Gisela Böhnke zollte der Qualität des Quintetts großen Respekt, was auf die hervorragende Arbeit der Chorleiterin Anita Sasse zurückzuführen sei.

Gisela Reddig
Fotos: privat


Gelungener Abschluss der Veranstaltung „Blütenzauber“ in der Schwabenlandhalle mit dem Chor Sing a Song

Viel Applaus gab es für den Chor Sing a Song bei der von Volker Kugel moderierten Veranstaltung des Blumenschmuckwettbewerbs im Rahmen des Fellbacher Herbstes.
In buntem Outfit hatten die über 40 Sänger und Sängerinnen große Freude daran, eine bunte Mischung französischer, englischer und deutscher Lieder zu präsentieren.
Frisch, leicht und fröhlich ließen die Frauen zu Beginn einen Drachen durch die Lüfte fliegen.

Sehr gefühlvoll ging es gemeinsam mit den Männern weiter. Ein eher trauriges Lied zum Thema Liebeskummer löste dann das sehr schwungvolle und lebhafte Stück „Portsmouth“ ab.
Das fröhliche „Sing a Song“, welches durch choreografische Bewegungen noch unterstrichen wurde, zeigte wieder einmal, mit wie viel Freude der Chor Sing a Song gemeinsam unterwegs ist.
Die Liedauswahl der Chorleiterin erwies sich als total stimmig als zum Abschluss das pfiffige Stück „Top of the World“ erklang - passend zum diesjährigen Motto des Fellbacher Herbstes -“auf dem Gipfel der Welt“…

Gaby Eckert-Müller
Fotos: Harald Koschke


Bunte Klänge beim 51. Oeffinger Seniorennachmittag in der Festhalle

Bei wunderschönem Herbstwetter war in diesem Jahr der Liederkranz-Chor für die musikalische Umrahmung am Sonntag Nachmittag in der Turn- und Festhalle in Oeffingen zuständig. Mit dem Kanon „Singen ist wie ein warmer Sommerwind“ - eine dankbare Erinnerung an den schönen Sommer, startete der Liederkranz sein Programm. Das Lied „Freude am Leben“ heißt Freude verschenken und das Leben froh genießen, wer Freude schenkt ist wirklich reich, passte im Anschluss wunderbar dazu.

Einer der besten Lieder-Freunde von beiden Chören ist das Stück von Reinhard Mey „Welch ein Geschenk ist ein Lied“, welches der Chor a cappella danach präsentierte. Wir singen es Alle sehr gern, weil es mit seinem gefühlvollen Text unsere Seele erreicht und uns gut tut.

„Lieder sind die besten Freunde“ - sie sind immer wieder für dich da - wurde dann wieder von unserem treuen und einfühlsamen Begleiter am Klavier, Gregor Wohak, untermalt.

Im zweiten Teil des Auftritts gab es noch einen Gruß an den Sommer von Theodor Storm „Wieder einmal ausgeflogen, wieder einmal heimgekehrt“ und im Blick auf den Erntedank das Lied „Wir pflügen und wir streuen“ im Text von Matthias Claudius.

Als Schlusspunkt hatte der LK-Chor Variationen über Franz Schuberts Forelle. So fand sich die launige Forelle plötzlich sowohl in Mozarts Kleiner Nachtmusik, wie auch bei Beethoven und im Tiritomba... wieder.

Im 3. Block des musikalischen Programms dirigierte die Chorleiterin, Anita Sasse, nicht nur ihren Chor, sondern den gesamten Saal bei freudig mitgesungenen alten Schlagern und brachte nochmal richtig Stimmung in den Saal. Mit dem Lied „Kein schöner Land“ schloss der musikalische Teil der Veranstaltung.

Im Anschluss folgten Dankesworte von Franz Plappert an alle Helfer, sowie einen Herbstgruß an die verantwortlichen Begleiter des Nachmittags.

Gaby Eckert-Müller
Fotos: privat